TCS Camping rechnet dieses Jahr mit einer Million Gäste. Fast gleich viele Gäste waren es nur im Pandemiejahr 2021.

Der grösste Teil der Gäste kommt aus der Schweiz, wie hier in Sempach. (TCS)
Noch ist die Saison nicht ganz abgeschlossen, doch die Zahlen von TCS Camping liegen per Ende September bereits über jenen des erfolgreichen Pandemiejahres 2021. Damit zeichnet sich zum zweiten Mal in der Geschichte ein Jahr mit über einer Million Logiernächten ab. «Camping ist längst zu einem wichtigen Tourismusstandbein für die Schweiz geworden», sagt Oliver Grützner, CEO von TCS Camping, in einer Mitteilung. An einigen Standorten resultierte eine Zunahme der Logiernächte von bis zu 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für die insgesamt rund 400 Campingplätze schweizweit liegen beim Bundesamt für Statistik BFS erst Zahlen bis Ende Juli 2026 vor. «Die Campingplätze verbuchten im zweiten Quartal 1,6 Millionen Logiernächte. Die inländische Nachfrage belief sich auf rund 1,1 Millionen Einheiten», schreibt das BFS auf seiner Website. Spitzenmonat war der Juni mit rund 274 000 Ankünften auf den Campingplätzen.
Vom heissen Sommer profitierten laut dem Touring Club Schweiz die Campingplätze in den Bergen; etwa in Scuol, Flims oder in Interlaken. «Viele Gäste aus der Schweiz und dem Ausland suchten die Kühle der Berge. Dies schlug sich bei uns positiv auf die Nachfrage nieder», erklärt Oliver Grützner von TCS Camping.
Mit 63 Prozent stammt der grösste Anteil der Gäste nach wie vor aus der Schweiz, es folgen Deutschland, die Niederlande und Frankreich. Bei den meisten TCS-Campingplätzen geht die Saison im Laufe des Oktobers zu Ende. Fünf dieser Campingplätze bleiben auch über die Wintermonate geöffnet.
(doe)