Immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeitpensen. Dadurch haben sie jetzt mehr Freizeit, aber später auch tiefere Renten.

Viele Frauen geben den Beruf auf, um für die Kinder zu sorgen. (Adobe-Stock)
In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Teilzeiterwerbstätigen mehr als verdreifacht. Nach wie vor sind vor allem Frauen in der Teilzeitarbeit anzutreffen. Am häufigsten arbeiten Mütter von unter 15-jährigen Kindern Teilzeit. Doch auch immer mehr Männer entscheiden sich für ein reduziertes Arbeitspensum.
Die Arbeitszeit zu verringern, um mehr Zeit für Familie, Hobbys und Weiterbildung zu haben, ist grundsätzlich eine gute Entscheidung. Allerdings sollte man dabei die Altersvorsorge nicht vergessen. Denn die AHV-Rente fällt kleiner aus, wenn man Beitragslücken hat. Wer weniger verdient, zahlt logischerweise auch weniger in die Pensionskasse ein, was sich im Alter ebenfalls schmerzlich bemerkbar macht.
Niemand will im Alter am Hungertuch nagen müssen. Daher sollte man bereits in sehr jungen Jahren ein Säule-3a-Konto eröffnen und regelmässig darauf ein-zahlen. So sichert man sich einerseits steuerliche Vorteile und profitiert andererseits von der lang-jährigen Verzinsung des sich anhäufenden angesparten Geldes. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit freiwilligen Beiträgen in die Pensionskasse einzukaufen. Die AHV-Rente wiederum kann durch eine Erwerbstätigkeit über das Pensionsalter hinaus aufgebessert werden.
Sollte man trotzdem seinen Lebensabend nicht alleine bestreiten können, besteht die Möglichkeit, Ergänzungsleistungen zur AHV zu beantragen. Dazu darf das Reinvermögen aber nicht mehr als 100 000 Franken betragen.
(Riccarda Frei)