Beim öffentlichen Finale des Wettbewerbs Marmite Youngster waren die 20 Teilnehmenden gefordert, auch unter Zeitdruck eine eigene Handschrift zu zeigen.
Am Finaltag des Marmite Youngster 2027 traten 20 Nachwuchstalente in den Kategorien Küche, Patisserie, Service und Sommellerie vor Publikum und hochkarätigen Fachjurys an. Unter dem Motto «Talente setzen Trends» stand dabei nicht nur die fachliche Leistung im Zentrum, sondern die Frage, welche Impulse die nächste Generation in die Branche einbringen kann.
In der Küche mussten die fünf Finalistinnen und Finalisten aus einem erst vor Ort bekannt gegebenen Warenkorb spontan einen Amuse-Bouche oder Snack entwickeln. Jakobsmuscheln, Seeigelrogen, Rouget Barbet und Holunderbeeren stellten sie vor die Aufgabe, innerhalb kurzer Zeit Produkte zu kombinieren, eine Idee zu entwickeln und diese präzise umzusetzen.
Auch in der Patisserie war Improvisation gefragt: Aus verschiedenen Käsesorten sowie Äpfeln und Zwetschgen galt es, spontan einen eigenständigen Käsegang oder Pre-Dessert zu entwickeln.
Im Service musste ein Wolfsbarsch in der Salzkruste fachgerecht vor den Gästen zerlegt, auf zwei Tellern angerichtet und mit Sauce à part serviert werden. Neben Technik und Präzision standen dabei vor allem Ruhe, Auftreten und Gastgeberqualitäten im Mittelpunkt.
Die fünf Finalistinnen und Finalisten der Sommellerie stellten sich unter anderem einer Blinddegustation und einem anspruchsvollen Fachwissenstest. Im anschliessenden Mittagsservice waren neben sensorischer Kompetenz auch Beratung, Kommunikation und das Gespür für die Gäste gefragt.
Welche vier Talente die Jury am meisten überzeugt haben, bleibt bis zur Award Night am 30. November geheim. Dann werden die Gewinnerinnen und Gewinner der vier Kategorien als Marmite Youngster 2027 ausgezeichnet.
(mm/agu)