Von einem guten Sponsoring profitieren beide Seiten. Ein Einblick von einem Partner der Schweizer Junioren-Kochnationalmannschaft.
Absolut. Der Nachwuchs ist entscheidend für die Zukunft der Schweizer Gastronomie. Deshalb engagieren wir uns seit vielen Jahren aktiv in diesem Bereich. Zum Beispiel mit dem Lernendenwettbewerb Gusto, den wir unter dem Patronat des Schweizer Kochverbands organisieren. Uns ist wichtig, junge Berufsleute früh für die Branche zu begeistern und sie auf ihrem Weg zu begleiten.
Beeindruckend ist, auf welch hohem Niveau die jungen Köchinnen bereits arbeiten und mit welcher Leidenschaft sie ihren Beruf ausüben. Es braucht enorm viel Disziplin und Motivation, neben dem anspruchsvollen Arbeitsalltag zusätzlich Zeit und Energie in Trainings und Wettbewerbe zu investieren. Gleichzeitig spürt man bei den Mitgliedern des Junioren-Teams ein grosses Verantwortungsbewusstsein sowie den hohen Anspruch, sich stetig weiterzuentwickeln.

Dominique Schoch ist Leiter Kommunikation, Sponsoring und Events bei der Firma Transgourmet/Prodega
Wir profitieren insbesondere vom engen Austausch mit dem Nachwuchs und der Branche. Solche Partnerschaften helfen uns, nahe an den Entwicklungen und Bedürfnissen der Gastronomie zu bleiben. Gleichzeitig stärken wir dadurch unsere Verankerung in der Schweizer Gastrobranche und fördern den direkten Dialog mit jungen Talenten, Fachschulen und Verbänden. Viele junge Köchinnen und Köche, die heute an Wettbewerben teilnehmen, prägen die Gastronomie von morgen. Deshalb sind diese Berührungspunkte für uns sehr wertvoll. Natürlich entsteht dadurch auch eine hohe Sichtbarkeit innerhalb der Branche und in den Medien.

Transgourmet/Prodega bietet den Kundinnen und Kunden ein Vollsortiment mit über 30000 Artikeln. (ZVG)
Wir beobachten aktuell, dass sich die Schweizer Gastronomie stark in Richtung klare Konzepte, operative Effizienz und glaubwürdige Qualität entwickelt. Gäste erwarten heute vermehrt Produkte mit nachvollziehbarer Herkunft, authentischem Geschmack und einer klaren Handschrift. Gleichzeitig gewinnen moderne Aromawelten, feine Säureelemente und spannende Texturen zunehmend an Bedeutung.
Nachhaltigkeit muss aus unserer Sicht in der Gastronomie praktikabel und wirtschaftlich umsetzbar sein. Deshalb setzen wir auf konkrete Lösungen, welche Betriebe im Alltag unterstützen. Neben der Förderung von regionalen Produzenten, zahlreichen pflanzenbasierten Artikeln sowie dem grössten Bio-Sortiment für die Gastronomie gibt es auch spannende Produkte wie beispielsweise Salate aus Hydroanbau. Ein grosser Vorteil dieser Salate ist die nachhaltige Produktion: Der Wasserverbrauch pro Stück ist zehnmal so gering wie bei Salat aus Freilandproduktion und der Ertrag pro Quadratmeter rund zehnmal so hoch. Dünger kann gezielt dem Wasserkanal beigemischt werden, dadurch entsteht keine unnötige Umweltbelastung.
Ich selbst leider nicht, aber einige Mitarbeitende aus meinem Team hatten die Gelegenheit, beim letzten Testlauf dabei zu sein. Sie waren vom Ergebnis begeistert. Die Juniorinnen bringen ein überzeugendes Menü auf die Teller. Die einzelnen Komponenten werden ansprechend präsentiert, sind geschmacklich top zubereitet und harmonieren auch als Ganzes.
Es gäbe klassische Bratkartoffeln auf einem Erbsen-Minze-Limetten-Püree. Für Frische und Farbkontraste sorgen gegarte Cherry-Tomaten. Ein in Streifen geschnittenes Entrecôte vollendet das Gericht. Für mich muss gute Küche nicht kompliziert sein, sondern vor allem ehrlich, qualitativ hochwertig und mit Leidenschaft zubereitet.
(Angela Hüppi)