Diese sieben Talente wollen Goldener Koch 2027 werden

Dieses Jahr gibt es etwas Neues beim «Goldenen Koch»: ein Halbfinal-Camp. Nun ist klar, wer dort dabei ist.

Die Halbfinalisten, die im Oktober gegeneinander antreten (v. l.): Simon Grimbichler, Nino Schüpbach, Jakub Baron, Frederik Jud, Stéphane Demarcq, Stefanie Siegenthaler und Giorgio Chiodin.  (ZVG)

Für die Ausgabe 2027 schlägt der Goldene Koch ein neues Kapitel auf: Statt mehrerer Halbfinal-Gerichte steht erstmals direkt das Fleischgericht des Finales im Mittelpunkt der Bewerbung. Das verringert den Aufwand für die Teilnehmenden deutlich. Und verschafft ihnen gleichzeitig einen echten Vorteil: Das Fleischgericht, das später auch im Finale auf die Platte kommt, kann im Wettbewerbsverlauf weiter ausgearbeitet und verfeinert werden.

Auf Basis des eingereichten Fleischgerichts hat die Nominationsjury eine Halbfinalistin sowie sechs Halbfinalisten ausgewählt (siehe Kasten). Gepunktet haben sie mit einer klaren, kulinarisch überzeugenden Kreation mit Schweizer Schweinskarree und Schweizer Schweinshaxe, drei Garnituren nach Wahl, einer Sauce sowie den Pflichtzutaten Haselnüsse und Grapefruit.

Das Halbfinal-Camp

Eine weitere Neuerung beim Goldenen Koch 2027 erfährt das Halbfinale: weg vom öffentlichen Anlass, hin zu einem zweitägigen Halbfinal-Camp mit viel Herzblut. Das neuartige Format findet am 12. und 13. Oktober in Bern statt und vereint Wettkampf, Weiterbildung und Networking. Der Kochwettbewerb und die Kochkunst stehen weiterhin im Vordergrund. Neu profitieren die Teilnehmenden zusätzlich von gezieltem Feedback zu ihrer Koch-Performance, das sie unmittelbar als Learning für die Finalvorbereitung nutzen können. Mittels Input-Sessions erhalten alle zusätzliche Einblicke rund um Kochkunst und Kulinarik.


«Die Kandidaten profitieren von direktem Feedback.»

Samuel Zaugg, Projektleiter


Die Kandidierenden werden im Camp mit zwei unterschiedlichen Aufgaben gegeneinander antreten. In der ersten Halbfinal-Aufgabe steht eine Garnitur des eingereichten Fleischgerichts im Zentrum. Die Köchin und die Köche bereiten diese für die Jury und die anderen Camp-Teilnehmenden zu und präsentieren sie mündlich. Die zweite Aufgabe beinhaltet ein «Secret Dish»: Aus einem geheimen Warenkorb kreieren die Kandidierenden ein überraschendes Gericht für die Jury. Beide Wettbewerbsaufgaben ergeben eine Gesamtwertung und entscheiden über die Finalteilnahme.

Samuel Zaugg, Projektleiter des Goldenen Kochs, ist überzeugt, dass das Halbfinal-Camp den Teilnehmenden attraktive Perspektiven bietet: «Sie profitieren nicht nur von Input-Sessions, sondern gewinnen auch wertvolle Erkenntnisse in Form von direkten Rückmeldungen von Top-Köchen.» Und natürlich bleibe bei zwei vollen Tagen genügend Zeit, um Kontakte zu knüpfen. «Das neue Konzept berücksichtigt zudem die hohen zeitlichen Anforderungen bei der Wettbewerbsvorbereitung», so Zaugg.

Von den sieben Teilnehmenden qualifizieren sich die fünf besten für das Finale im Kursaal Bern, wo sie am 22. Februar 2027 um die Trophäe kochen werden.

(ahü)


Mehr Informationen unter:

goldenerkoch.ch


Die Halbfinalisten

Jakub Baron Walliserhof Grand-Hotel & Spa, Saas-Fee/VS

Giorgio Chiodin Villa Principe Leopoldo, Lugano/TI

Stéphane Demarcq Restaurant de l’Hôtel de Ville de Crissier/VD

Simon Grimbichler Restolike, Hindelbank/BE

Frederik Jud Himmel am Berg, Galgenen/SZ

Nino Schüpbach Schloss Schauenstein, Fürstenau/GR

Stefanie Siegenthaler Casino Bern