Der Rat für Denkmäler richtet sich neu aus

Icomos Suisse passt seine Auszeichnung an und will damit die Verbindung von Baukultur und Gastfreundschaft stärken.

Das Innere des historischen Hotels Chasa Chalavaina in Müstair/GR.  (ZVG)

Seit 1996 zeichnet Icomos Suisse Hotels und Restaurants in der Schweiz aus, die historische Bauten nach denkmalpflegerischen Grundsätzen erhalten, betreiben und weiterentwickeln. Nun richtet die Icomos-Arbeitsgruppe ihren Fokus neu aus und plant ihre Zukunft unter neuem Namen.

Der geplanten Neuausrichtung und dem neuen Namen «Baukultur & Gastfreundschaft» liegt eine Konzeption zugrunde, welche in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften erarbeitet wurde. Künftig will die Jury Betriebe selbst nominieren und so die Qualität und Vielfalt der Auswahl erhöhen. Bis anhin konnten sich die Betriebe selbst bewerben. Zudem ist vorgesehen, thematische Schwerpunkte zu setzen, die aktuelle Fragestellungen an der Schnittstelle von Denkmalpflege, Tourismus und Gastronomie sowie Hotellerie aufgreifen. Geplant ist, dass neu im Zweijahresrhythmus Hotels sowie Restaurants ausgezeichnet werden, um Ressourcen zu bündeln und eine stärkere öffentliche Wirkung zu erzielen. Zudem sieht das Konzept vor, dass jedes gewählte Schwerpunktthema durch ein Begleitprogramm mit Veranstaltungen, Publikationen und einem einfachen Monitoringsystem vertieft wird, welches die Wirkung und Entwicklung dokumentiert. Der nächste Schritt im Prozess der Neuausrichtung ist das Einreichen eines Innotour-Projektes beim Seco.

(doe)


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icomos.ch