Beim ersten diesjährigen Testlauf für die Koch-WM 2026 zeigte die Junioren-Kochnationalmannschaft, dass sie auf gutem Wege ist.
Der Teamgeist der Juniorinnen ist bei diesem Testlauf im Restaurant Wärchbrogg in Luzern spürbar. «Es macht einfach Spass, seine Leidenschaft mit so vielen jungen Frauen teilen zu dürfen», sagte Mitglied Fiona Wittwer bei der Vorstellung des Teams am Ende des Testlaufs. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Juniorinnen bereits einen wahren Marathon hinter sich: Um drei Uhr morgens begannen die Vorbereitungen in der Trainingsküche bei Electrolux Professional in Sursee/LU, bevor um sechs Uhr das Kochen in Luzern begann. Sechs Stunden Zeit hatte das Team, um ein Drei-Gang-Menü für 70 Personen im À-la-carte-Service zuzubereiten. Alles darf vom WM-Menü nicht verraten werden, nur so viel: Als vegetarische Vorspeise gibt es eine Sellerievariation, im Hauptgang Schweizer Zander und beim Dessert steht die Birne im Mittelpunkt. Teammanager Marco Steiner zeigte sich nach dem Testlauf zufrieden mit der Leistung des Teams: «Wir haben im Februar noch einiges umgestellt, dies konnte alles super umgesetzt werden.» Gerade organisatorisch und kommunikativ habe das Team einen grossen Schritt vorwärts gemacht. In den nächsten Wochen und Monaten wird nun das Design der Gerichte im Fokus stehen: «Hier wird sich bis zum Culinary World Cup im November noch einiges verändern.»
(ahü)