Hotellerie startet mit positiven Zahlen ins neue Jahr

Die Schweizer Hotellerie verzeichnete im Januar und Februar 6,7 Millionen Logiernächte. Das sind 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der grosse Schnee kam dieses Jahr erst im Februar. (Bild Schweiz Tourismus)

Es war ein turbulenter Start ins Jahr 2026. Gleich zu Beginn herrschten eisige Temperaturen von bis zu minus 30 Grad, unter anderem im Engadin und im Wallis. Nach rund elf Tagen wurden die Temperaturen wieder milder, der Februar gehörte laut Meteo Schweiz zu den wärmsten seit Messbeginn 1864. Obwohl der Jahresstart kalt war, fehlte es im Januar wie auch im Dezember an Schnee. Dieser kam erst im Februar. Die Niederschlagsmengen waren verbreitet überdurchschnittlich. Am meisten Niederschlag im Vergleich zur Referenzperiode 1991-2020 fiel im Wallis und in der Genferseeregion. 

Obwohl die Schneebedingungen zum Jahresstart nicht immer optimal waren, verzeichnet die Hotellerie eine positive Entwicklung. Sowohl die ausländischen Gäste (+2,7 %) als auch die Schweizer Gäste (+2,8 %) legten im Januar und im Februar zu. Insgesamt wurden in dem Zeitraum 6,7 Millionen Logiernächte verzwichnet, 3,5 Millionen davon gingen auf das Konto von Schweizerinnen und Schweizern. Verglichen mit dem Vorjahr stiegen die Logiernächte der amerikanischen Gäste um rund 7 Prozent, diejenigen der chinesischen Gäste um 5,3 Prozent. Rund zehn Prozent weniger Logiernächte verzeichnen die Hotels bei Gästen aus den Golfstaaten. 

Die höchste Nachfrage verzeichnete im Januar und Februar die Tourismusregion Graubünden mit rund 23 Prozent der Logiernächte. Gefolgt vom Wallis (15,2 %), der Region Zürich (14%), der Region Bern (12,7%) und Genf (8,1 %). Die Anzal der geöffneten Hotelbetriebe war im Februar mit 3863 leicht tiefer als im Vorjahr (3902), die geöffneten Betriebe boten dieses Jahr allerdings 435 Betten mehr an. 

(mm/agu)