Im See & Park Hotel Feldbach in Steckborn/TG wurde das Restaurant nach einem gut viermonatigen Umbau unter dem neuen Namen Kunos eröffnet. Auch die Turmbar erhielt eine Auffrischung.
Das Restaurant im See & Park Hotel Feldbach wurde während den Wintermonaten vollständig umgebaut und unter dem neuen Namen Kunos Restaurant wiedereröffnet. An der Eröffnungsfeier am vergangenen Donnerstag nahmen geladene Gäste von der Stadt Steckborn, aus dem Tourismus sowie Partner teil.
Der Name Kunos ist eine Hommage an Kuno von Feldbach, ein Adeliger, Burgherr und Grundbesitzer des 13. Jahrhunderts, der die Geschichte des Ortes massgeblich prägte. Kuno war Besitzer der Burg Feldbach am Untersee (heutiges Feldbachareal). 1252 übertrug er Burg, Felder, Weinberg und Patronatsrechte an eine Beginengemeinschaft (religiöse Laiengemeinschaft) aus Konstanz. Die Burg mit Ländereien gilt als Ursprung des späteren Klosters Feldbach.
Das neue Kunos Restaurant befindet sich in den altehrwürdigen Mauern des Refektoriums des ehemaligen Klosters. Die grosse Fensterfassade gibt den Blick auf den Untersee frei. Der Holzboden strahlt Wärme aus, und das Cheminée in der Mitte des Raumes vermittelt eine behagliche Atmosphäre. Das Restaurant umfasst insgesamt 60 Gästeplätze an freistehenden Tischen, auf Sitzbänken an der Wand und im Séparée. Das Innendesign wurde von der Firma Ligno in-Raum AG in Emmen/LU entworfen und umgesetzt. Für den Umbau zeichnete die Immobiliendienstleisterin HRS Real Estate AG als Totalunternehmerin verantwortlich.
«Das See & Park Hotel Feldbach hat eine grosse Bedeutung für unsere Familie, für die Bernina-Firmengruppe sowie für die Stadt Steckborn», so Inhaber Hanspeter Ueltschi bei seiner Eröffnungsrede. «Das Feldbach-Areal und die Bernina haben eine langjährige, geschichtliche Verbindung. Deshalb ist es uns ein grosses Anliegen, dass die Zukunft des Hotels Feldbach sichergestellt ist. Die Investition war nötig für den Erhalt des Betriebes und die Neupositionierung des Restaurants, das im Thurgau eine wichtige kulinarische Rolle einnehmen soll.»
Die Philosophie von Küchenchef Nicolas Lilla vereint Casual Fine Dining mit einer bodenständigen, ehrlichen Küche. Im Mittelpunkt stehen traditionelle Klassiker, die kreativ und modern interpretiert werden. Die Turmbar im Dachgeschoss des ehemaligen Klostergebäudes wurde ebenfalls behutsam renoviert und wiedereröffnet. Über die Wendeltreppe im historischen Zwiebelturm gelangt man in den gemütlichen Rückzugsort. Der Raum mit Holzparkett, Kaminfeuer und original erhaltenen Holzbalken ist ideal für einen After-Dinner-Drink oder einen Apéro für bis zu 30 Personen. Auch die Küche und die Lüftungsanlage sowie weitere zentrale Bereiche des Hauses, wie beispielsweise die WC-Anlagen, wurden saniert. Das Investitionsvolumen betrug rund 2,4 Millionen Franken.
(mm/rup)