Die Modernisierung der Berufsausbildung in der Bäckerei-Konditoreiund Confiseriebranche schreitet voran. Ziel ist eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung ab 2028.

Fachleute haben die Gelegenheit genutzt, sich aktiv einzubringen. (ZVG)
Wie sollen Bäcker, Konditorinnen und Confiseure künftig ausgebildet werden? Diese Frage beschäftigt derzeit zahlreiche Fachpersonen der Branche. Im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Fünfjahresüberprüfung der Berufe wird intensiv an der Weiterentwicklung der Produktionsausbildungen gearbeitet. Die Kommission für Berufsentwicklung und Qualitätssicherung B & Q arbeitet gemeinsam mit Branchenprofis aus der ganzen Schweiz an der Weiterentwicklung der bestehenden Berufsausbildungen.
Alle Beteiligten des Reformprojekts verfolgen ein klares Ziel: Die Produktionsberufe der Bäckerei-Konditorei-Confiserie sollen bedarfsgerecht, praxisnah und zukunftsfähig ausgestaltet werden. Dabei steht insbesondere die Anpassung an die Anforderungen der kommenden Jahrzehnte im Fokus. Geplant ist, das neue Berufsbildungssystem per ersten Januar 2028 in Kraft zu setzen. Damit könnten die ersten Lernenden der Produktionsberufe im Sommer 2028 ihre Ausbildung bereits nach dem neuen Modell beginnen.
Markus Zimmerli, Leiter Bildung Richemont Fachschule
Bis dahin ist der Einbezug der Branche zentral. Mitglieder sind eingeladen, sich am Dialog zu beteiligen, etwa an regionalen Informationsveranstaltungen. Wer an den ersten Treffen zwischen Januar und März nicht dabei sein konnte, hat am 25. März von 16 bis 18 Uhr nochmals Gelegenheit, an einer Online-Veranstaltung teilzunehmen. Der Besprechungslink ist im Dokument «Übersicht der Informationsveranstaltungen» hinterlegt. Diese sowie weitere relevante Unterlagen sind über den QR-Code links abrufbar. Das Online-Treffen gibt den Teilnehmenden Einblick in den Stand der Arbeiten, ermöglicht den Austausch mit den Verantwortlichen und bietet Raum für Rückmeldungen aus der Praxis.
(red)