Verkaufsleiter Jean-Marc Leu will mit Duni einen Beitrag dazu leisten, die jungen Generationen für das Gastgewerbe zu begeistern.

Das Kochen gibt Jean-Marc Leu heute seinen Kindern weiter. (ZVG)
Für uns ist Nachhaltigkeit zentral. Das bedeutet nicht nur, der Umwelt Gutes zu tun, sondern auch, in Menschen zu investieren. Mit dem Einsatz für die Swiss Skills Championship investieren wir in die Zukunft der Branche. Als gelernter Koch schaue ich sehr gerne auf meine Lehrzeit zurück. Wir erleben echte Momente in der Gastronomie, wir bringen Menschen zusammen in einer Welt, die immer digitaler wird. Das müssen wir hervorheben.
Sie zeigen die hohe Ausbildungsqualität in der Schweiz und unsere besondere Form der Gastfreundschaft. Wettbewerbe erfordern viel Disziplin und Ausdauer. Was die Finalistinnen und Finalisten leisten, ist sehr inspirierend und kann junge Menschen für unsere Berufe begeistern.
Als Koch würde mich natürlich das Flambieren reizen: Es sorgt für einen kleinen Adrenalinschub und erfordert handwerkliche Präzision. Ich könnte mir aber auch das Thema Cocktails vorstellen, zumindest einen guten Negroni würde ich hinbekommen.
Ein guter Service ist für mich aufmerksam, ehrlich und authentisch. Nicht aufdringlich, sondern eher diskret und mit den richtigen Worten im richtigen Moment. Wenn man gar nicht viel vom Service mitbekommt und am Ende das Gefühl hat, einen tollen Abend verbracht zu haben, zeugt das von grosser Professionalität.
Aktuell geht es in die Richtung «weniger ist mehr». Das heisst weniger, aber dafür durchdachte Elemente auf dem Tisch. Das geht bis zum Naked-Table-Trend, bei dem nur Besteck und eine schöne Serviette eingedeckt werden. Zusätzlich gibt es auch eine Bewegung in Richtung Individualisierung, zum Beispiel mit personalisierten Servietten. Unsere Kunden sind da sehr kreativ. Am Ende ist es aber zentral, dass die Gesamtatmosphäre stimmt.
(Alice Guldimann)
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