Mit Essen das Klima retten

Vom 1. bis 30. Juni 2026 findet die Aktion «Klima à la carte» in der Stadt Zürich, in Winterthur sowie in teilnehmenden Betrieben im Kanton Zürich und auch in der Stadt Aarau statt.

Die Gastronomie kann mit einem nachhaltigen Menüangebot einiges bewegen. (Bild ZVG)

Die Aktion «Klima à la carte» 2026 lädt dazu ein, sich mit nachhaltiger Ernährung auseinanderzusetzen. Der Gastronomie kommt dabei eine wichtige Rolle zu: Sie zeigt, wie kreativ und lecker eine klimafreundliche Küche sein kann und positioniert sich damit nachhaltig. Konkret bieten die teilnehmenden Restaurants während des Aktionsmonats mindestens ein klimafreundliches Gericht an und kommunizieren dies auf der Menükarte. Anmeldeschluss ist bis Anfang Mai.

So funktioniert es

Bei der Teilnahme bietet der Betrieb vom 1. Juni bis 30. Juni 2026 täglich mindestens ein Klima-Menü an und kennzeichnet es als «Klima-Menü». Dabei können Gastronomen flexibel aus drei leicht umsetzbaren Varianten wählen:

  • Pflanzliches Menü: Das Klima-Menü besteht ausschliesslich aus pflanzlichen Zutaten.

  • Vegetarisches Food-Save-Menü: Das Klima-Menü ist ein vegetarisches Food-Save-Menü: es leistet einen Beitrag zur Reduktion von Lebensmittelabfällen, indem es beispielsweise Reste vom Vortag einbindet, als Angebot «frisch von gestern» zu einem reduzierten Preis auf den Teller kommt oder gemäss dem «Leaf to Root»-Gedanken möglichst alle Teile von Früchten und Gemüsen verwertet.

  • Menü mit guter CO₂-Bilanz: Betriebe können ihre Menü-Karten einreichen und auf ihre CO₂-Bilanz überprüfen. Für «Klima à la carte» braucht es einen Wert von vier oder fünf Sternen. 

Nachhaltige Gastronomie

Was auf unsere Teller kommt, hat einen grossen Einfluss auf die Umwelt und das Klima. Dabei spielt auch die Gastronomie eine wichtige Rolle. Gut 40 Prozent aller konsumierten Lebensmittel gelangen in der Stadt Zürich über Restaurants, Kantinen und Take-aways auf den Teller. Die Gastronomie kann durch den Einkauf und das Menü-Angebot bereits einiges ausrichten. Gleichzeitig wissen professionelle Köche und Köchinnen am besten, wie man klimafreundliche Gerichte inspirierend und genussvoll umsetzt.

Unterstützung und Kommunikation

Teilnehmende Betriebe erhalten ein kostenloses digitales und physisches Kommunikationspaket bestehend aus Logos und Stickern für die Kennzeichnung der Klima-Menüs, Plakaten sowie Informationsmaterialien. Damit können sie ihr Engagement und die Klima-Menüs sichtbar machen und ihre Gäste über das Thema informieren.

Auf der Website der teilnehmenden Städte Zürich, Winterthur, Aarau und dem Kanton Zürich sind weitere Informationen für die Gastronomie zu finden.

(doe/mm)