Die Schweizer Gastronomie kämpft nach wie vor mit Gästen, die trotz einer Reservation nicht kommen.
Der No-Show-Report 2026 von Lunchgate, basierend auf den Daten aus dem Jahr 2025, zeigt: 2,24 Prozent der Gäste, die über «foratable» reservierten, erschienen nicht. Besonders häufig betroffen sind dabei kurzfristige Reservationen. Jedoch beginnen gemäss Lunchgate, Massnahmen und Sensibilisierungskampagnen langsam zu wirken.

Bleibt der reservierte Tisch leer, gibt es Umsatzeinbussen. (Adobe-Stock)
Der No-Show-Report 2026 ord-net die erhobenen Daten in einem Fünfjahresvergleich ein. Dieser Vergleich zeigt, dass die No-Show-Rate jedes Jahr leicht sinkt. Die No-Show-Rate beschreibt das Ver-hältnis der Anzahl Gäste, die nicht erscheinen, zur Zahl der Reservierungen. Die No-Shows nehmen ab, je weiter im Voraus die Reservierung erfolgt. Je kleiner die Gruppe ist, desto höher sind sowohl die No-Show-Rate als auch der Anteil der No-Shows. Auffallend ist, dass fast ein Drittel der No-Shows von Reservierungen stammen, die am selben Tag getätigt worden sind. Obwohl Reservierungen für grosse Gruppen die niedrigste No-Show-Rate ausmachen, verursachen sie den höchsten wirtschaftlichen Schaden, weil sie kaum durch spontane Gäste ersetzt werden können.
Auffallend ist der 30. Juni des letzten Jahres. Es ist der Tag mit dem höchsten Wert an No-Shows. Es ist heiss, abends gibt es Gewitter mit Starkregen. Zusätzlich war der 30. Juni ein Montag, also jener Wochentag, an dem die Analyse von Lunchgate die höchste No-Show-Rate ausweist. Dies illus-triert, welche Wirkung entsteht, treffen mehrere Risikofaktoren zusammen.
(rma)