Die ZFV-Unternehmungen wollen doppelt so viele Lernende ausbilden wie bisher. Betriebe, die keine Lehrplätze schaffen, müssen einen Solidaritätsbeitrag bezahlen.
Aktuell bilden die ZFV-Unternehmungen 54 Lernende in acht gastgewerblichen Berufen aus. Bis 2023 soll diese Zahl auf 100 erhöht werden. Alle Betriebe der ZFV-Unternehmungen profitieren, wenn das Unternehmen gut qualifizierte Mitarbeitende auf den Arbeitsmarkt bringt. Deshalb sollen sich auch alle an den entstehenden Kosten beteiligen.
«Betriebe, die keine Lernenden ausbilden, zahlen 0,2 Prozent ihrer Personalkosten an jene Betriebe mit Lernenden», sagt Angela Tauro. Chief Human Resources Officer der ZFV-Unternehmungen. «Mit diesem Anreizmodell hoffen wir, dass unsere Betriebe künftig mehr Lernende ausbilden werden.»
Auch um die Praktikanten kümmern sich die ZFV-Unternehmen intensiver. Dazu sind sie mit der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern eine Kooperation eingegangen und lancieren dieses Jahr das Projekt «Sorell meets SHL».
(Riccarda Frei)