Mission erfüllt: 49 neue Führungstalente feiern ihren SHL‑Abschluss

Strahlende Gesichter, starke Worte und laute Begeisterung: Die feierliche Zeremonie, die am 20. März erstmals im Grand Casino Luzern stattfand, markierte den Höhepunkt intensiver Studienjahre – und zugleich den Beginn eines neuen Kapitels in einer Branche voller Chancen, Vielfalt und Dynamik.

  • Frisch diplomierte SHL Alumna erhält das Diplom von Christa Augsburger überreicht.
  • Diplomklasse 1 aus dem deutschen Bildungsgang. (Bilder ZVG)
  • Diplomklasse 2 aus dem deutschen Bildungsgang.
  • SHL-Stiftungsrat Oliver Schärli würdigte in seiner Rede die Leistung der Diplomklassen.
  • SHL-Direktorin Christa Augsburger überreicht den Abschlussklassen ihre persönlichen, emotionalen Glückwünsche.
  • Die Vertretenden der Diplomklassen des deutschen Bildungsgangs lassen ihre Studienjahre Revue passieren.
  • Diplomandinnen Emilia Cucu und Astrid Baumgartner sowie Diplomand Gian-Andrea Egli werfen einen Blick auf Ihre Studienjahre im englischen Studiengang.
  • Diplomklasse aus dem englischen Bildungsgang.
  • Frisch diplomierter SHL Alumnus erhält das Diplom von Christa Augsburger überreicht.
  • Abschluss mit Bestnoten im deutschen Bildungsgang. Von links: Timo Albiez (Stv. SHL Direktion), Fabio Krampf (Rang 3), Nadine Heuberger (Rang 2), Joshua Niklaus (Rang 1), Christa Augsburger (SHL Direktion).
  • Abschluss mit Bestnoten im englischen Bildungsgang. Von links: Christa Augsburger (SHL Direktion), Gian‑Andrea Egli (Rang 2), Anna Huber (Rang 1), Sarah Steck (Rang 3), Timo Albiez (Stv. SHL Direktion).

Gleich zu Beginn sorgte die Brassband Abinchova mit «Prayer» von Bon Jovi für einen kraftvollen Einstieg in den Abend, bevor sich nach der Begrüssung durch SHL‑Direktorin Christa Augsburger Stiftungsrat Oliver Schärli an die Gäste richtete. In seiner Rede spannte er einen passenden Bogen zum SHL‑Jahresmotto und zum Guns‑N‑Roses‑Klassiker «Welcome to the Jungle». Die Band sei «laut, wild – und enorm erfolgreich» gewesen, bemerkte er, und damit gar nicht so weit entfernt von einem intensiven SHL‑Studium. Wie Tarzan und Jane hätten sich die Studierenden von Semester zu Semester gehangelt. Die Diplomandinnen und Diplomanden hätten den «SHL‑Dschungel» erfolgreich gemeistert und seien nun bereit für den grossen Dschungel – das Berufsleben, mit all seinen Überraschungen, denen sie bestens gewachsen seien.

Gewachsen im SHL‑Dschungel

Im Anschluss richtete SHL‑Direktorin Christa Augsburger das Wort an die Diplomklassen. Sie erinnerte daran, dass der Beginn an der SHL für viele wie ein dichter, unbekannter Dschungel gewesen sei – voller neuer Regeln, neuer Sprachen, neuer Erwartungen und zahlreicher neuer Menschen. Während ihrer Praktika seien die Studierenden wie junge Dschungelpflanzen «langsam und stetig an ihren Aufgaben gewachsen», was bei jeder Rückkehr an die SHL jeweils deutlich spürbar gewesen sei. Nach all den Herausforderungen stünden sie nun nicht mehr als Studierende hier, sondern als Führungspersönlichkeiten, die im grossen Dschungel der Branche ihren Platz finden und «zeigen sollen, dass unsere Branche wirklich einem Dschungel, diesem unglaublich tollen Ort von unbändiger Schönheit, Diversität und Faszination gerecht wird». Zum Abschluss wünschte sie ihnen viel Erfolg und persönliche Erfüllung – und dass sie in ihrem ganz persönlichen Dschungel «nicht nur überleben, sondern führen, gestalten und wachsen lassen».

Ein Blick zurück – mit Humor und Herz

Einen emotionalen und zugleich humorvollen Teil der Diplomfeier bildeten die Reden der Klassenvertretenden: Mads Anton Jeworrek, Fabio Krampf, Nadine Heuberger und Nuria Verasani für die deutschsprachigen Klassen sowie Astrid Baumgartner, Emilia Cucu und Gian-Andrea Egli für die englischsprachige Klasse. Alle blickten sie auf ihre SHL‑Reise zurück – pointiert, selbstironisch und voller Verbundenheit. Die Zeit an der SHL habe gezeigt, dass «Zeit relativ ist». Man habe gekocht, serviert, gerechnet, «manchmal improvisiert» und vor allem eine unvergessliche Zeit erlebt. Die Geschichten über Dozierende, besondere Momente und Herausforderungen würden nicht nur aus Spass erzählt, «sondern weil sie ein wichtiger Teil unserer Reise geworden sind». Und auch wenn nun neue Wege anstünden, sei es kein Abschied – die Verbindung zur SHL bleibe bestehen. Dieses Gefühl sowie viel Wertschätzung brachte Mads Anton Jeworrek besonders treffend zum Ausdruck: «Was wir hier gelernt haben, packen wir in unseren Rucksack. Herzlichen Dank für die schöne Zeit.»

Höhepunkt: Die Diplomübergabe

Im Anschluss folgte der feierliche Höhepunkt des Abends: die Übergabe der Diplome. Unter grossem Applaus nahmen die 49 Absolventinnen und Absolventen ihre Auszeichnungen sowie den versilberten «Schlüssel zum Erfolg» der Berndorf Luzern AG entgegen. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden zudem die Studierenden mit den besten Abschlussnoten geehrt und mit grosszügigen Geschenken von Relais & Châteaux ausgezeichnet. Im deutschen Studiengang waren dies Joshua Niklaus (Rang 1, Ø 5,32), Nadine Heuberger (Rang 2, Ø 5,22) und Fabio Krampf (Rang 3, Ø 5,05); im englischen Studiengang Anna Huber (Rang 1, Ø 5,46), Gian‑Andrea Egli (Rang 2, Ø 5,44) und Sarah Steck (Rang 3, Ø 5,43).
Begleitet von einem Billie‑Eilish‑Song – interpretiert von Abinchova – folgte der traditionelle Champagner‑Einzug, bevor das Dine‑Around auf dem SHL‑Campus eröffnete. Studierende des ersten Semesters und das F&B‑Team sorgten für kulinarische Vielfalt und zahlreiche Genussmomente. Bei Gesprächen, Rückblicken und vielen Lachern klang ein Abend aus, der geprägt war von Stolz, Gemeinschaft und Vorfreude auf alles, was nun kommt.

(mm)


Über die SHL

Die SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern ist seit 1909 die praxisorientierte, innovative Ausbildungsinstitution, die jungen, erfolgsorientierten Studierenden den Weg in die nationale und internationale Hotellerie und Gastronomie ebnet. Als eine von zwei Original Schweizer Hotelfachschulen hat die SHL die Hotelmanagement Ausbildung in der Schweiz stark mitgeprägt. Absolventinnen und Absolventen der SHL bekleiden Führungspositionen in der Hotellerie, Gastronomie und in weiteren Dienstleistungsbranchen in der Schweiz sowie international.

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