Strahlende Gesichter, starke Worte und laute Begeisterung: Die feierliche Zeremonie, die am 20. März erstmals im Grand Casino Luzern stattfand, markierte den Höhepunkt intensiver Studienjahre – und zugleich den Beginn eines neuen Kapitels in einer Branche voller Chancen, Vielfalt und Dynamik.
Gleich zu Beginn sorgte die Brassband Abinchova mit «Prayer» von Bon Jovi für einen kraftvollen Einstieg in den Abend, bevor sich nach der Begrüssung durch SHL‑Direktorin Christa Augsburger Stiftungsrat Oliver Schärli an die Gäste richtete. In seiner Rede spannte er einen passenden Bogen zum SHL‑Jahresmotto und zum Guns‑N‑Roses‑Klassiker «Welcome to the Jungle». Die Band sei «laut, wild – und enorm erfolgreich» gewesen, bemerkte er, und damit gar nicht so weit entfernt von einem intensiven SHL‑Studium. Wie Tarzan und Jane hätten sich die Studierenden von Semester zu Semester gehangelt. Die Diplomandinnen und Diplomanden hätten den «SHL‑Dschungel» erfolgreich gemeistert und seien nun bereit für den grossen Dschungel – das Berufsleben, mit all seinen Überraschungen, denen sie bestens gewachsen seien.
Im Anschluss richtete SHL‑Direktorin Christa Augsburger das Wort an die Diplomklassen. Sie erinnerte daran, dass der Beginn an der SHL für viele wie ein dichter, unbekannter Dschungel gewesen sei – voller neuer Regeln, neuer Sprachen, neuer Erwartungen und zahlreicher neuer Menschen. Während ihrer Praktika seien die Studierenden wie junge Dschungelpflanzen «langsam und stetig an ihren Aufgaben gewachsen», was bei jeder Rückkehr an die SHL jeweils deutlich spürbar gewesen sei. Nach all den Herausforderungen stünden sie nun nicht mehr als Studierende hier, sondern als Führungspersönlichkeiten, die im grossen Dschungel der Branche ihren Platz finden und «zeigen sollen, dass unsere Branche wirklich einem Dschungel, diesem unglaublich tollen Ort von unbändiger Schönheit, Diversität und Faszination gerecht wird». Zum Abschluss wünschte sie ihnen viel Erfolg und persönliche Erfüllung – und dass sie in ihrem ganz persönlichen Dschungel «nicht nur überleben, sondern führen, gestalten und wachsen lassen».
Einen emotionalen und zugleich humorvollen Teil der Diplomfeier bildeten die Reden der Klassenvertretenden: Mads Anton Jeworrek, Fabio Krampf, Nadine Heuberger und Nuria Verasani für die deutschsprachigen Klassen sowie Astrid Baumgartner, Emilia Cucu und Gian-Andrea Egli für die englischsprachige Klasse. Alle blickten sie auf ihre SHL‑Reise zurück – pointiert, selbstironisch und voller Verbundenheit. Die Zeit an der SHL habe gezeigt, dass «Zeit relativ ist». Man habe gekocht, serviert, gerechnet, «manchmal improvisiert» und vor allem eine unvergessliche Zeit erlebt. Die Geschichten über Dozierende, besondere Momente und Herausforderungen würden nicht nur aus Spass erzählt, «sondern weil sie ein wichtiger Teil unserer Reise geworden sind». Und auch wenn nun neue Wege anstünden, sei es kein Abschied – die Verbindung zur SHL bleibe bestehen. Dieses Gefühl sowie viel Wertschätzung brachte Mads Anton Jeworrek besonders treffend zum Ausdruck: «Was wir hier gelernt haben, packen wir in unseren Rucksack. Herzlichen Dank für die schöne Zeit.»
Im Anschluss folgte der feierliche Höhepunkt des Abends: die Übergabe der Diplome. Unter grossem Applaus nahmen die 49 Absolventinnen und Absolventen ihre Auszeichnungen sowie den versilberten «Schlüssel zum Erfolg» der Berndorf Luzern AG entgegen. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden zudem die Studierenden mit den besten Abschlussnoten geehrt und mit grosszügigen Geschenken von Relais & Châteaux ausgezeichnet. Im deutschen Studiengang waren dies Joshua Niklaus (Rang 1, Ø 5,32), Nadine Heuberger (Rang 2, Ø 5,22) und Fabio Krampf (Rang 3, Ø 5,05); im englischen Studiengang Anna Huber (Rang 1, Ø 5,46), Gian‑Andrea Egli (Rang 2, Ø 5,44) und Sarah Steck (Rang 3, Ø 5,43).
Begleitet von einem Billie‑Eilish‑Song – interpretiert von Abinchova – folgte der traditionelle Champagner‑Einzug, bevor das Dine‑Around auf dem SHL‑Campus eröffnete. Studierende des ersten Semesters und das F&B‑Team sorgten für kulinarische Vielfalt und zahlreiche Genussmomente. Bei Gesprächen, Rückblicken und vielen Lachern klang ein Abend aus, der geprägt war von Stolz, Gemeinschaft und Vorfreude auf alles, was nun kommt.
(mm)