Neben Spitzenköchen standen in der Kocharena auch junge Talente im Fokus. Beim Kochwettbewerb stellten Lernende ihr Können unter Beweis.
Flusskrebsfarce, lauwarmer Linsensalat, Kürbis-Wirz-Slaw oder blaue Kartoffeln gefüllt mit Belper Knolle – es war beeindruckend, was die Lernenden beim Kochwettbewerb der Igeho-Kocharena zeigten. Von Montag bis Mittwoch traten jeden Morgen vier Vertreter von Berufsschulklassen aus Zürich, Muttenz, Aarau, Fribourg und Baden in Zweierteams gegeneinander an. Ihre jeweiligen Gerichte konnten sie im Vorfeld aus einem festgelegten Warenkorb zusammenstellen. Dieser beinhaltete unter anderem Zander, Loup de Mer, Kartoffeln, schwarze Linsen, Buchweizen, Belper Knolle und Kürbis.
Nach der Auswahl der Produkte hiess es Gas geben: Fünfzehn Minuten hatten die Lernenden Zeit für das Mise en place. Danach galt es, das Gericht in einer halben Stunde zuzubereiten. Und als ob das nicht schon Herausforderung genug wäre, schauten den jungen Talenten zahlreiche Zuschauer beim Kochen zu. Darunter auch die Jury aus Spitzenköchen wie Tanja Grandits, Patrick Mahler, Elodie Schenk oder Dave Wälti.
Vor ihren Augen stellten die Kochlernenden unter Beweis, wieso die Schweizer Berufslehre zu den besten der Welt gehört. «Das Niveau ist erstaunlich hoch», sagte Dave Wälti. Bewertet wurden neben dem Geschmack auch Kriterien wie Sauberkeit, Organisation und Wirtschaftlichkeit. Alle Teams erreichten sehr hohe Punktzahlen, und oft entschieden nur wenige Punkte über den ersten oder zweiten Platz. Am Ende hatte das Duo Janine Kaufmann und Rebecca Denby von der BBB Baden die Jury überzeugt. Sie erzielten imposante 53 von 60 möglichen Punkten.
(Angela Hüppi)