Benjamin Chermoul ist «101 Icon Hotelier of the Year 2026»

Am Sonntag fand im Bürgenstock Resort Lake Lucerne die «101 besten Hotels»-Preisverleihung statt. Besonders freuen durfte sich das Hotel Beau Rivage Palace in Lausanne.

Benjamin Chemoul. (ZVG)

Das «Beau-Rivage Palace» in Lausanne/VD hat sich in der Kategorie «Luxury Leisure Hotel of the Year» dieses Jahr den Titel geholt. Gleichzeitig wurde dessen General Director, Benjamin Chemoul, mit dem Titel «101 Icon Hotelier of the Year 2026» geehrt. «Benjamin Chemoul zeigt tagtäglich eindrücklich, wie man ein Weltklasse-Hotel mit Herzlichkeit auf das allerhöchste Niveau bringt», so Carsten K. Rath, Gründer und Chairman der 101 Besten.

Für sein Lebenswerk wurde der Hotelier Reto Wittwer mit dem «Icons Hotelier of the World Lifetime Achievement Award» geehrt. Er prägt seit über 40 Jahren die Hotellerie. Zahlreiche erfolgreiche Hoteliers haben bei und von ihm ihr Handwerk erlernt. Reto Wittwer war im Laufe seiner Karriere unter anderem CEO der Kempinski Hotel. Seit 2009 ist er Chairman des World Tourism Forum Lucerne. Zudem ist er seit 2018 Executive Chairman bei Smart Hospitality Solutions Blazon Hotels.

Neben Personen wurden von dem unabhängigen Rankingsystem «Die 101 besten Hotels» aber vor allem exzellente Betriebe ausgezeichnet.

In der Kategorie «101 Luxury Business Hotel of the Year» holte sich «The Dolder Grand» in Zürich den Sieg. In der Kategorie «101 Luxury Hideaway» ging der Award an das «Bürgenstock Hotel & Alpine Spa». «The Alpina Gstaad» in Gstaad/BE darf sich über den Sieg in der Kategorie «101 Luxury Lifestyle Hotel & Resorts» freuen und «The Chedi Andermatt» in Andermatt/UR über den Preis in der Kategorie «101 Luxury Design & Architecture Resorts». Auch das Park Hotel Vitznau in Vitznau/LU («101 Luxury Water Side Resorts») das «Grand Resort Bad Ragaz» in Bad Ragaz/SG («101 Luxury Spa & Health Resorts») sowie das Hotel Beau-Rivate Lausanne/VD («101 Luxury Palaces») zählen zu den Preisträgern. Ebenfalls ausgezeichnet wurden der «Kronenhof» in Pontresina/GR. Dies in der Kategorie Luxury Family Resort. Zum besten «Luxury City Palais» wurde das «Mandarin Oriental Savoy» in Zürich gekürt. Das «Fairmont Le Montreux Palace» in Montreux/VD ist das beste Hotel in der Kategorie «Luxury Business». Mit dem Titel «Grand Hotel of the Year» darf sich das «Les Trois Rois» in Basel/BS schmücken. 

Erstmalige Auszeichnungen

Durch den fatalen Bergsturz von Blatten im Frühling 2025 verloren die Hoteliers ihre Existenz. Das «Hotel Momentum» schaffte als temporäres Haus das dringend benötigte Gästeangebot und wurde dafür als «Hotel of the Year 2026 – New Beginning» ausgezeichnet.

Ebenfalls zum ersten Mal wurden 2026 auch barrierefreie Hotels prämiert. Die Kategorie entstand in Zusammenarbeit mit Procap, der grössten Schweizer Organisation für Menschen mit Behinderungen. Als Premierensieger konnte sich das Tessiner Hotel «Centro Magliaso» feiern lassen. 

Summit stellt Mitarbeitende in den Fokus

Im Vorfeld der Abendveranstaltung fand der «101 Executive Summit» statt. Neben Vorträgen zu Barierefreiheit und der Bedeutung gut aufgearbeiteten Hoteldaten für die Onlinevermarktung gab es auch eine Höhepunkt Podiumsdiskussion mit dem Titel «Zwischen woke und wertkonservativ: Wo liegt die neue Mitte der Hospitality?». Moderiert von Gaudenz Looser, Chefredaktor der Tageszeitung 20 Minuten, diskutierten Simone Müller, Vorstandsmitglied Swiss Diversity Forum, Chris K. Franzen, Managing Director, Bürgenstock Resort Lake Lucerne, Dietmar Müller-Elmau, Inhaber Schloss Elmau, Matthias Winkler, CEO der Sacher Hotels, und Kuno Spirig, Gründer Swiss Green Economy Forum, über die Herausforderungen zwischen gesellschaftlichem Wandel, Fachkräftemangel und Führungskultur in der Hotellerie.

Die Gesprächsrunde befasste sich mit der Frage, wie die Hospitality-Branche eine kulturelle Balance findet. Und zwar eine, die sowohl Mitarbeiter bindet als auch Servicequalität sichert. Dietmar Müller-Elmau brachte es auf den Punkt: «Die Hospitality-Branche muss sich seit jeher immer wieder neuen Herausforderungen stellen und sich neuen Trends sowie Entwicklungen anpassen. Es gilt also, vorausschauend zu handeln und damit insbesondere eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale eines jeden Hauses zu sichern: die Mitarbeiter.»

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