Bank hilft Restaurants nachhaltiger zu werden

Ibex Fairstay, Gastrograubünden und die Graubündner Kantonalbank setzen sich gemeinsam für eine starke und nachhaltige Bündner Gastronomie ein. Dazu haben sie ein Förderprogramm ins Leben gerufen. Interessierte Restaurants können sich ab sofort dafür anmelden.

Marc Tischhauser, Geschäftsführer von Gastrograubünden, und Monika Reinau, Betriebsleiterin & Key Account Gastronomie bei Ibex Fairstay, wollen Restaurants dabei unterstützen, nachhaltiger zu wirtschaften und dieses Engagement gästewirksamer zu kommunizieren.

Für immer mehr Gäste sind Qualität und Nachhaltigkeit ausschlaggebende Kriterien für die Wahl einer Feriendestination, einer Unterkunft oder eines Restaurants. Sie verlassen sich dabei auf Gütesiegel wie Ibex Fairstay. Mit diesem Nachhaltigkeitslabel werden seit über zwanzig Jahren Hotels zertifiziert und seit einigen Jahren auch Ferienwohnungen, Campingplätze sowie Individual-, System- und Gemeinschaftsgastronomiebetriebe.

Bereits heute arbeiten viele Restaurants nachhaltig und setzen sich für hohe Qualität ein. Doch leider ist das für Aussenstehende oft zu wenig deutlich erkennbar. Ibex Fairstay will das nun ändern und das renommierte Nachhaltigkeitslabel im Gastgewerbe noch stärker etablieren.

Dass Nachhaltigkeit und Qualität wichtige Erfolgsfaktoren für die Gastronomie sind, dürfte unbestritten sein. Viele Betriebe verfügen jedoch nicht über die nötigen finanziellen oder personellen Mittel, um ihre nachhaltige Entwicklung konsequent voranzutreiben sowie ihr Engagement mit einer Zertifizierung sichtbar zu machen.

Hier greift das neue Förderprogramm von Ibex Fairstay und der Graubündner Kantonalbank. Es richtet sich an Gastronomiebetriebe im Kanton Graubünden, die ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten systematisieren, ihre Qualität weiterentwickeln und neue Potenziale im eigenen Betrieb entdecken wollen.

Bezahlte Zertifizierung

Restaurants, die an diesem Programm teilnehmen, erhalten finanzielle Unterstützung. «Die Zertifizierungsgebühren für eine Erstzertifizierung bei Ibex Fairstay werden für sie von der Graubündner Kantonalbank übernommen», erklärt Aliyah Billinger, Verantwortliche Kommunikation bei Ibex Fairstay. Davon ausgenommen sind die abschliessenden Auditkosten in Höhe von 1500 Franken.

Während des Zertifizierungsprozesses profitieren die teilnehmenden Betriebe zudem von der professionellen Begleitung durch Ibex Fairstay. Sie werden von dieser Organisation durch den gesamten Zertifizierungsprozess begleitet und bei der konkreten nachhaltigen Weiterentwicklung des Restaurants unterstützt. Zudem stärkt Gastrograubünden als Netzwerkpartner das Förderprogramm, was ebenfalls den teilnehmenden Restaurants nützt. 

Der Schnellere ist der Geschwindere

Interessierte Betriebe haben noch bis am 25. Dezember 2027 die Möglichkeit, sich zur Teilnahme am Förderprogramm anzumelden, sofern der zur Verfügung stehende Fonds bis dahin noch nicht ausgeschöpft wurde. «Es wäre cool, wenn wir fünfzehn Betriebe finden, die wir mit diesem Förderprogramm durch ihren Zertifizierungsprozess begleiten könnten», sagt Aliyah Billinger. 

Vorerst gibt es das Förderprogramm ausschliesslich im Kanton Graubünden. Für Aliyah Billinger muss das nicht so bleiben: «Wir würden uns freuen, wenn sich zu einem späteren Zeitpunkt Zusammenarbeiten mit Banken in anderen Landesteilen ergeben würden.» Aktuell sei noch nichts entsprechendes geplant, aber Ibex Fairstay wäre für eine schweizweite Ausweitung des Förderprogramms zu haben.

Riccarda Frei


Ibex Fairstay-Förderprogramm: Anmeldung