Die Luzerner wollen am Culinary World Cup wieder ganz nach oben

Das Luzerner Kochkunstteam befindet sich im Endspurt für den Culinary World Cup. Das Ziel: den Weltmeistertitel zu verteidigen.

Das Kochkunst-Team des Cercle des Chefs de Cuisine Lucerne mit Team-Manager Alexander Limbach. (ZVG)

Die Bilanz der letzten Jahre des Kochkunst-Teams des Cercle des Chefs de Cuisine Lucerne kann sich sehen lassen: 2018 Vize-Weltmeister, 2020 Olympiasieger und 2022 Weltmeister. An der Olympiade 2024 in Stuttgart (DE) reichte es für den dritten Podestplatz – obwohl es beim Transport einige Schäden gegeben hatte. So etwas soll dieses Jahr nicht mehr passieren. «Wir werden diesmal genug Ersatz dabei haben, falls wieder etwas schiefläuft», sagt Team-Manager Alexander Limbach.

Eigentlich hatten die Luzerner damit gerechnet, dieses Jahr warm kochen zu können, so wie die Nationalmannschaften und die Community-Catering-Teams. Noch ist es in Luxemburg allerdings nicht so weit – die angekündigte Neuerung lässt weiter auf sich warten. «Das hat uns etwas enttäuscht, da der kalte Ausstellungstisch einfach nicht mehr zeitgemäss ist», sagt Limbach. Trotzdem wollte man sich der Herausforderung nochmals stellen – und den Erfolg von vor vier Jahren wenn möglich wiederholen.

Schweizer Alpenküche im Fokus

Die Luzerner präsentieren ihre Gerichte am 24. November in Luxemburg auf einem komplett neuen Tisch. «Der Fokus liegt auf Schweizer Holz und einigen klassischen Dingen, die man mit der Schweiz assoziiert», verrät Alexander Limbach. Das Motto lautet Swiss Alpine Cuisine: regionale Produkte, wie sie übers ganze Jahr typisch sind für die Schweiz. So wird beispielsweise Kürbis aus dem Baselbiet mit Tessiner Oliven gezeigt, Alpsteinente oder Reh aus heimischer Jagd.

Die Konkurrenz einzuschätzen, ist für den Team-Manager schwierig: «Alle Teams sind natürlich vorsichtig und veröffentlichen bis zum Wettbewerb kaum etwas zu ihren Tischen, damit sich die Konkurrenz nichts abschauen kann.» Zudem sei der aktuelle Olympiasieger, das Pais World Culinary Team Korea, aus dem Nichts gekommen.

«Diesmal dürfen wir keine unnötigen Punkte mehr verlieren.»

Alexander Limbach, Team-Manager

Einer der stärksten Mitbewerber komme aus der Schweiz: die Culinary Creators aus der Ostschweiz. Grundsätzlich konzentriere man sich aber auf sich selbst, ohne nach links und rechts zu schauen – eine Strategie, die bisher gut funktioniert hat.

(Angela Hüppi)


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cccl.ch


Das Team

Alexander Limbach «Les Trois Rois», Basel

Michèle Bucher Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa, Interlaken/BE

Pamela Muff Grand Casino Luzern

Lam Nguyen Asana Spital, Leuggern/AG

Tizian Mitterer Zuger Kantonsspital

Massimo Rogger «7132 Silver», Vals/GR

Helfer: Anika Schweingruber, Sara Birrer, Lukas Hess, Gabriel Küng, Loïc Zas, Anes Sljivar, Giovanni Cucinotta