Gastronomie und Hotellerie setzen vermehrt auf Eier aus Schweizer Produktion. Das zeigt sich auch in der aktuellen Entwicklung des Schweizer Eiermarktes.

Daniel Würgler eröffnet die 28. Delegiertenversammlung von Gallosuisse. (Bild Gallosuisse)
An der Delegiertenversammlung der Genossenschaft der Schweizer Eierproduzenten nahmen rund 200 Delegierte, Gönner und Gäste teil. Unter der Leitung von Präsident Daniel Würgler wurden die traktandierten Geschäfte verabschiedet. Gleichzeitig präsentierte die Genossenschaft einen positiven Ausblick auf die Entwicklung des Schweizer Eiermarktes.
Besonders erfreulich entwickelt sich der Absatz von Schweizer Eiern im Ausser-Haus-Markt. Sowohl die Hotellerie als auch die Gastronomie setzen vermehrt auf Eier aus einheimischer Produktion. Dazu tragen mehrere Faktoren bei. Eier gelten als vielseitiges, nährstoffreiches und vergleichsweise preiswertes Lebensmittel, das sich in unterschiedlichsten Gastronomiekonzepten einsetzen lässt.
Gleichzeitig gewinnen Regionalität, Nachhaltigkeit und Tierwohl bei Kaufentscheiden weiter an Bedeutung. Schweizer Eier profitieren dabei von transparenten Produktionsstandards und vom Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten in die einheimische Landwirtschaft.
Auch die Preisentwicklung spielt eine Rolle. Weil sich die Preisdifferenz zwischen Schweizer und importierten Eiern in den vergangenen Jahren verringert hat, entscheiden sich viele Betriebe bewusst für Schweizer Herkunft. Damit können sie den steigenden Erwartungen ihrer Gäste an Regionalität und Nachhaltigkeit glaubwürdig entsprechen.
Der Gesamtkonsum von Eiern in der Schweiz verteilt sich aktuell wie folgt:

Die präsentierten Zahlen zeigen, dass Eier sowohl im Detailhandel als auch im Ausser-Haus-Konsum weiterhin einen wichtigen Stellenwert einnehmen.
Für Gastronomie und Hotellerie dürfte die Bedeutung von Schweizer Eiern weiter zunehmen. Neben der hohen Produktqualität bieten sie Betrieben die Möglichkeit, regionale Wertschöpfung zu fördern und gleichzeitig den wachsenden Ansprüchen der Gäste an nachhaltige Lebensmittel gerecht zu werden.
(mm/ade)