Zum Auftakt der Kitchen-Battle-Tour der Hilfsorganisation Cuisine sans frontières kochten im Luzerner Neubad zwei HGU-Teams für einen guten Zweck.
«Rigi» gegen «Eiger». Zwei Berge, zwei Regionen, zwei Teams. Am vergangenen Samstag kochten engagierte Berufsleute aus den Reihen des Schweizer Kochverbands um die Wette. Die ehemalige Schwimmhalle des Luzerner Neubads bot die perfekte Kulisse für den Auftakt der von der Hilfsorganisation Cuisine sans frontières organisierten Kitchen-Battle-Tour.
Für das Team «Rigi» gingen Peter Amrein, Reto Walther, Christoph Wildhaber, Daniel Schmidlin und Daniel Mätzener an den Start. Unter dem Namen «Eiger» standen Michael Bühler, Rolf Knecht, Albert Schuler und Dirk Egli am Herd.
Die Aufgabe der Teams war, aus einem erst kurz vor dem Wettbewerb bekannt gegebenen Sortiment an Pflichtlebensmitteln ein viergängiges Menü mit Amuse-Bouche, Vorspeise, Hauptgang und Dessert zuzubereiten. Im Warenkorb befanden sich unter anderem Angus Chuck Steak, Markbeinscheiben, Brombeeren, Eierschwämmli, Lauch, Schwarzwurzeln und Süsskartoffeln. Gekocht wurde für 160 Gäste, die von jedem Gericht jeweils eine halbe Portion beider Teams serviert bekamen. Sowohl eine Jury von «Cuisine sans frontières» als auch die Gäste bewerteten die Gerichte.
In der Gesamtwertung hatte das Team «Rigi» am Ende des Benefizanlasses die Nase vorn. Statt einen Siegerpokal in die Höhe zu stemmen, umarmten die Mitglieder des Teams «Rigi» ihre Konkurrenten vom «Eiger». «Uns allen hat das einen Riesenspass gemacht», sagte Peter Amrein vom Team «Rigi». Michael Bühler kündigte an, dass sein Team «Eiger» für eine Revanche in Bern bereit sei.
Beide Teams freuten sich über einen Gesamterlös von rund 24'000 Franken, den sie mit ihrem Wettkochen im Luzerner Neubad eingespielt hatten. Der Erlös kommt den Projekten von «Cuisine sans frontières» zugute.
(rup)