Die Zukunft ist menschlich

Die SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern hat Anfang Juli 61 Führungstalente diplomiert.

  • 1 Abschluss mit Bestnoten im deutschen Bildungsgang. Von links: Christa Augsburger, SHL-Direktion, Andreas Geisseler, Rang 2, Til Singer,
    Rang 1, Lara Frabboni, Rang 2, Silvio Tschudi, Leitung Ausbildung SHL.
  • Liv Doswald lässt als Vertretung der Diplomklassen die Studienjahre Revue passieren.
  • Raphael Steffen schliesst den emotionalen und humorvollen Beitrag der Klassenvertretungen.
  • Max Züst, Vizepräsident des SHL-Stiftungsrats, würdigte in seiner Rede die Leistung der Diplomklasse.
  • Diplomklasse Unternehmensführung 1.
  • Diplomklasse Unternehmensführung 2.

Ein Abend voller Emotionen, persönlicher Geschichten und grosser Zukunftsperspektiven: Am 2. Juli feierten 61 Absolventinnen und Absolventen der SHL Schweizerischen Hotelfachschule Luzern ihren erfolgreichen Abschluss als diplomierte Hoteliere-Gastronomin HF / diplomierter Hotelier-Gastronom HF. Die Diplomfeier stand ganz im Zeichen des Klassenmottos «Back to the Future» – einer Zeitreise durch die vergangenen Studienjahre. Sie warf aber auch einem Blick nach vorne auf den nächsten Abschnitt der jungen Führungstalente in der Hospitality-Branche.

Hospitality beginnt dort, wo Menschen Menschen begegnen

Max Züst, Vizepräsident des SHL-Stiftungsrates, würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Er hob hervor, dass sie während ihres Studiums weit mehr als Fachwissen erworben hätten. Sie hätten gelernt, Verantwortung zu übernehmen, auch unter Druck Lösungen zu finden und mit Menschen zu arbeiten – Fähigkeiten, die in der Gastrobranche entscheidend seien. Gerade in einer Zeit, in der künstliche Intelligenz omnipräsent sei, liege der grösste Vorteil der menschlichen Präsenz im Gastgewerbe in der echten emotionalen Intelligenz und Empathie. «Hospitality ist nicht einfach ein Beruf – Hospitality ist die Kunst, Menschen willkommen zu heissen», gab er den frisch Diplomierten mit auf ihren weiteren Weg.

Eine Reise durch sechs Semester – und in die Zukunft

SHL-Direktorin Christa Augsburger griff das Klassenmotto «Back to the Future» als roten Faden auf und führte die Anwesenden damit durch die Semester des Studiums. Vom ersten Service über die Praktika bis hin zu Leadership, Unternehmensführung und den letzten Prüfungen blickte sie auf zahlreiche prägende Momente zurück. Am Ende der gemeinsamen Zeitreise richtete sie den Blick nach vorne: «Aus der Vergangenheit lernen, im Jetzt entscheiden und die Zukunft aktiv gestalten» – darin liege die Essenz von Führung. Zum Abschluss erinnerte sie daran, dass die Studienzeit mit allem, was dazugehört, keine geradlinige Geschichte sei, sondern eine, in der die Absolventinnen und Absolventen gelernt hätten, anzupacken, mitzudenken, Verantwortung zu übernehmen und als Team zu wachsen.


«Falls Sie sich in Zukunft einmal unsicher fühlen sollten, denken Sie an Ihre Zeitreise.»

Christa Augsburger, SHL-Direktorin


«Wenn Sie das Studium an der SHL und die Praktika geschafft haben, dann schaffen Sie auch alles, was in Ihrer eigenen Zukunft noch kommt.» Mit diesen bestärkenden Worten wünschte Christa Augsburger den Diplomierten alles Gute für die Zukunft.

Mit humorvollen Erinnerungen zum Höhepunkt des Abends

Mit Emotionen, viel Humor und spürbarer Dankbarkeit blickten die Klassenvertretenden auf ihre gemeinsame Zeit an der SHL zurück. Danach konnten die Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome sowie den traditionellen «Schlüssel zum Erfolg» entgegen nehmen. Zudem wurden die besten Studienabschlüsse ausgezeichnet. Den ersten Rang belegte Til Singer mit einem Notendurchschnitt von 5,65. Speziell war in diesem Jahr die Vergabe des zweiten Ranges: Erstmals in der Geschichte der SHL erreichten zwei Studierende exakt denselben Abschlussdurchschnitt. Über den zweiten Rang durften sich deshalb Lara Jasmin Frabboni und Andreas Felix Alexander Geisseler mit einem Notendurchschnitt von 5.525 freuen.

(gab)

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