«Ich bin Mitglied der Hotel & Gastro Union …

… weil sie mir Orientierung gibt und ein Stück Heimat schenkt.»

HGZ: Jessika Engel, die HGU wurde Ihnen in der Berufsfachschule vorgestellt. Weshalb sind Sie sofort Mitglied geworden?

Ich wurde durch Josef Prenka und meine Berufsschullehrerin Manuela Beyeler-Linder an die Union herangeführt. Die beiden haben mich im besten Sinne überrollt. Ihre Leidenschaft für den Berufsverband war ansteckend.

Welche HGU-Anlässe haben Sie zuerst besucht?

Der Anlass, den ich mir praktisch nie entgehen liess, war die Nacht der Gastronomen. Ein Event, der vor Energie nur so sprühte. Und natürlich ist die Delegiertenversammlung ein Fixpunkt, der immer ein bisschen wie ein grosses Wiedersehen ist.

Sie kommen ursprünglich aus Deutschland. Hat Ihnen die HGU-Mitgliedschaft geholfen, ein privates wie auch berufliches Netzwerk aufzubauen?

Definitiv. Als ich damals alleine in die Schweiz kam, war die HGU wie ein Kompass, der mir Orientierung und Zugehörigkeit gegeben hat. Durch die Mitgliedschaft sind nicht nur berufliche Kontakte entstanden, sondern auch echte Freundschaften. Die HGU hat mir ein Stück Heimat in einem neuen Land geschenkt.

Sie sind alleinerziehende Mutter. Wie bekommen Sie Beruf und Familie unter einen Hut?

Organisation ist mein täglicher Sparringspartner. Ich sage es offen: Es braucht Opfer. Meine Tochter ist von freitags bis montags betreut, sie ist noch im Kindergarten. Weil ich auch am Wochenende arbeite, ist das manchmal sehr hart, aber ich gehe meinen Weg bewusst und mit klarem Kompass auch für meine Tochter.

(Jörg Ruppelt)

Mitglied der Hotel & Gastro Union werden


Jessika Engel

Die 27-jährige Deutsche absolvierte ihre Lehre zur Restaurationsfachfrau EFZ in Risch-Rotkreuz/LU und in Root/LU und ist heute im Teilzeitpensum im Ristorante zum Weissen Kreuz in Luzern tätig.