Cyril Létra vom Ensemble Hospitalier de la Côte meldete seine Mitarbeitenden für die Swiss SVG-Trophy 2025 an. Dort belegten sie den zweiten Platz.

Weil der Wettbewerb eine Form der Gastronomie ins Rampenlicht rückt, die weniger sichtbar ist als die traditionelle Gastronomie. Die Swiss SVG-Trophy würdigt unseren Alltag und zeigt, welche Rolle die Spitalgastronomie spielt. Das ist eine wichtige Anerkennung für unsere Mitarbeitenden.
Der Wettbewerb dient quasi als Schaufenster. Er rückt unsere Mission in den Vordergrund und positioniert uns als vollwertigen Akteur in der kulinarischen Landschaft. Diese Sichtbarkeit geht über unsere Einrichtung hinaus: Unser Ergebnis wurde in den anderen Spitälern der Romandie mehrfach aufgegriffen.
Sehr positiv. Das Format ist anspruchsvoll, da die Vorbereitung auf den Wettbewerb mit der täglichen Arbeit für die Patienten in Einklang gebracht werden muss. Das hat die Teammitglieder eindeutig beflügelt. Drei Köche, die sich zuvor nicht kannten, bildeten ein eingespieltes Trio. Der zweite Platz hat ihren Stolz und ihren Zusammenhalt gestärkt.
Ja, in vielerlei Hinsicht. Wir haben viel Unterstützung erhalten, sowohl intern als auch extern. Intern bot die Trophy die Gelegenheit, unsere Talente zu präsentieren. Dies insbesondere bei einer Veranstaltung mit der Geschäftsleitung, bei welcher das Team den Wettbewerb nachstellte.

Cyril Létra ist im Ensemble Hospitalier de la Côte für die Bereiche Verpflegung, Hotellerie, Empfang, Aufnahme und Transport zuständig.
Einige Teammitglieder möchten noch einmal antreten, aber wir wollen auch Platz für neue Talente schaffen. So ein Wettbewerb sorgt für Sichtbarkeit und Motivation – das ist langfristig ein interessanter Hebel für uns.
Pistor war ein Partner, der uns Sichtbarkeit verschaffte. Die Kommunikation rund um den Wettbewerb und die Vorbereitungen war sehr professionell und rückte die Teams in den Vordergrund. Dadurch fand unsere Teilnahme zusätzliche Beachtung.
Sehr gut. Wir wurden von Anfang an unterstützt, auch bei der Preisverleihung. Das Projekt wurde aufmerksam verfolgt und das Feedback war sehr ermutigend. Das hat die Berechtigung des Projekts intern gestärkt.
Wir hatten bereits zuvor eine Qualitätskultur und eine gute Dynamik dank junger und engagierter Teams. Der Wettbewerb war kein Auslöser, sondern eher ein Spiegelbild dessen, was bereits vorhanden war. Dass der Wettbewerb so nahe an der Praxis ist, unterstreicht seine Relevanz und seinen Nutzen für das Unternehmen.
Eine ausgeprägte Anpassungsund Koordinationsfähigkeit. Die Arbeit unter realen Bedingungen erfordert eine sehr sorgfältige Organisation und gute Kommunikation – allesamt Fähigkeiten, die sich direkt auf den Alltag übertragen lassen.
(Patrick Claudet/ahü)