«Wenn die Zagg startet, bin ich auf Wolke sieben»

Im Oktober feiert die Zagg ihre 40. Austragung in Luzern. Die Messeleiterin erklärt, warum die Zagg für sie weit mehr als nur eine Fachmesse ist.

Sie lebt für die Zagg: Messeleiterin Suzanne Galliker. (ZVG)

Suzanne Galliker, wir befinden uns rund fünf Monate vor der Zagg. Wie laufen die Vorbereitungen?

Die Vorbereitungen laufen nach Plan. Aktuell arbeiten wir an den letzten Details für das Rahmenprogramm. Es freut mich sehr, dass wir den Besuchenden auch dieses Jahr nebst der Ausstellervielfalt eine spannende Agenda bieten können. Wieder dabei ist der beliebte Battle of Zagg. Neu zu Gast ist das Food Impact Forum der Beelong GmbH, wo Fachleute das Thema «Die Nachhaltigkeit und der ökologische Fussabdruck Schweizer Produkte» diskutieren. Es wartet ein spannender Mix aus relevanten Ausstellern und abwechslungsreichen Erlebnissen.

Worauf dürfen sich die Besuchenden in diesem Jahr besonders freuen?

Natürlich auf die Zagg allgemein (lacht). Was die Zagg besonders macht, ist das hautnahe Erleben von Berufsstolz, Können und Emotionen. Etwa beim Battle of Zagg oder im Restaurant Dyhrberg, in dem Lernende des Luzerner Kantonsspitals die Gäste täglich verwöhnen. Diese Leidenschaft live zu erleben, ist ein unvergleichbares Highlight.

Wie hat sich die Zagg im Vergleich zu 2024 verändert?

In diesem Jahr präsentiert sich die Zagg in einem neuen visuellen Erscheinungsbild: Es wird bunter, frecher und moderner. Mehr darf ich aktuell noch nicht verraten – lasst euch überraschen.

Immer wieder sind Stimmen hörbar, die sagen, den Schweizer Gastronomie- und Hotellerie-Fachmessen gehe es nicht gut. Was sagen Sie dazu?

So pauschal kann man das nicht sagen. Als Branchenplattform bildet eine Fachmesse die Branche mitsamt ihren Entwicklungen und Dynamiken ab. Globale Ereignisse, digitale Plattformen und wirtschaftliche Veränderungen beeinflussen sowohl die Branchen als auch die Bedürfnisse der Kundschaft. Messen müssen dem gerecht werden. Entscheidend ist, dass wir mit der Zeit gehen, die Qualität hochhalten und die Zagg laufend weiterentwickeln. Deshalb darf man heutige Messen nicht mit früher vergleichen.

KI-generierte Inhalte prägen den Alltag zunehmend. Inwiefern können digitale Inhalte und Plattformen ein persönliches Treffen an einer Fachmesse ersetzen?

Aus meiner Sicht liegt der Unterschied im Feinen: Das Digitale ersetzt das Physische nicht – sie ergänzen sich. Menschen wollen Menschen treffen. Ich bin überzeugt, dass dieses Bedürfnis nach persönlichem Kontakt bestehen bleibt. Umso wichtiger ist, an der Zagg das zu bieten, was digital nicht möglich ist: persönliche Begegnungen, den echten Handschlag und wahrhafte Emotionen.

Die Zagg feiert in diesem Jahr die 40. Austragung bei der Messe Luzern. Was bedeutet dieses Jubiläum?

Es zeigt, dass es der Zagg gelungen ist, ihre Tradition über Jahrzehnte zu bewahren und sich gleichzeitig weiterzuentwickeln. Seit Generationen treffen sich hier Fachpersonen zum Kauf und Verkauf, zur Weiterbildung und zur Netzwerkpflege und das in einer einzigartig familiären Atmosphäre. Dieses Jubiläum ist ein starkes Zeichen dafür, wie relevant Fachmessen heute noch sind.

Und für Sie persönlich?

Mir bedeutet das Jubiläum unglaublich viel. Ich bin seit vielen Jahren Teil der Zagg-Familie. Das Jubiläum gibt die Möglichkeit, auf all die intensiven und bewegten Jahre zurückzublicken. Besonders freut mich, dass wir an der Jubiläumsfeier auch Gründungsmitglieder begrüssen dürfen.

Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten an der Zagg 2026?

Ich lebe für die Zagg – von der Konzeption über die Akquise bis zur Durchführung. Der schönste Moment ist, wenn all die Arbeit und Ideen zum Leben erwachen. Wenn die Zagg startet, bin ich vier Tage auf Wolke sieben, voller Emotionen und Adrenalin. Darauf freue ich mich jetzt schon!

(mm)


Zagg 2026

Die Schweizer Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie Zagg findet vom 25. bis 28. Oktober 2026 bei der Messe Luzern statt.

zagg.ch