Eine Region auf Genusstour

Beim Regionen-Event Oberwallis-Zentralschweiz drehte sich alles um Pasta und Pilze aus Kerns/OW.

  • Peter Wallimann führte die Teilnehmenden durch die Pasta-Produktion.
  • Nicht nur Pilze, sondern auch Pilzsubstrat wird in Kerns hergestellt. Und zwar bis zu 26 Tonnen pro Tag.
  • Eine Pilzsorte, die in Kerns gezüchtet wird: Nameko.
  • Nach dem Rundgang konnte noch ein Blick auf die fertig abgepackten Edelpilze geworfen werden.
  • Beim Apéro: Hans Ruckli, Barbara Graf, Michèle Bucher und Sara Birrer.
  • Zu den Spezialitäten der Pasta Röthlin AG gehören die gewalzten Tagliatelle.
  • Christian Fanger, Geschäftsführer von Kernser Edelpilze, zeigte der Gruppe die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Unternehmens.
  • Auch eine Pilzsorte, die in Kerns gezüchtet wird: Kräuterseitlinge.

Die Mitglieder der Region konnten sich über ein abwechslungsreiches Programm freuen: Sie erhielten Einblicke in die Pasta-Produktion der Pasta Röthlin AG und anschliessend in die Pilzzucht der Kernser Edelpilze. So erfuhren die Teilnehmenden beispielsweise, dass der Schweizer Durchschnittsbürger neun Kilogramm Teigwaren und 80 Gramm Edelpilze pro Jahr isst. Dies im Vergleich zu 47 Kilogramm Fleisch und 45 Kilogramm Kartoffeln.

Dabei bieten beide Produkte enormes Potenzial. So setzt die Pasta Röthlin AG beispielsweise bereits seit 1999 auf Teigwaren aus Urdinkel. Das Urgetreide ist nicht nur nährstoffreicher als der heutige hochgezüchtete Weizen, sondern aufgrund seiner Proteinstruktur auch bekömmlicher.

Wie viel Potenzial Pilze für unsere Ernährung bieten, erklärte Edelpilze-Geschäftsführer Christian Fanger. So zum Beispiel als gesunder Bestandteil einer Ernährung mit weniger Fleisch. Sein Unternehmen will den Pilzkonsum anregen – mit Produkten wie Burgerpatties aus Pilzen oder mit einer Pilz-Bolognese, die in den ZFV-Unternehmungen angeboten wird.

Beim Apéro nach den beiden Führungen wurden nicht nur Kernser Edelpilze degustiert, sondern auch der Anlass Revue passiert. «Es war sehr spannend, einen Einblick hinter die Kulissen zu erhalten», sagte etwa Michèle Huber. «Meistens arbeiten wir nur mit dem Endprodukt, sehen aber nicht, was alles dahintersteckt.»

(ahü)


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