«Ich bin Mitglied der Hotel & Gastro Union...

... weil die HGU mir geholfen hat, eine Zukunft aufzubauen.»

Mohammad Al Hasan, Sie stammen aus Syrien. Haben Sie in Ihrer Heimat auch schon im Gastgewerbe gearbeitet?

Ja, ich war 13 Jahre in der Branche und habe mich vom Tellerwäscher bis zum Küchenchef hochgearbeitet. Ich war in orientalischen und in russischen Restaurants tätig, unter anderem in der Hauptstadt Damaskus, aber auch im Libanon.

Sie sind 2014 in die Schweiz geflüchtet und seit 2016 Mitglied der HGU. Wie kam es dazu?

Ich hatte damals eine Lehre als Restaurantangestellter EBA begonnen, und in der Berufsfachschule wurde ich über die HGU informiert. Die Hilfe und Unterstützung, welche die HGU Berufsleuten gewährt, haben mich überzeugt. Ich fand das eine gute Sache und bin beigetreten.

Und haben es nicht bereut?

Nein, die HGU hat mich vor allem während der Corona-Zeit sehr unterstützt, als ich den Progresso-Kurs Küchenangestellter EBA begann und zwei Jahre später beendete.

Wo und in welcher Funktion sind Sie heute tätig?

Ich bin seit zwei Jahren stellvertretender Küchenchef und stellvertretender Chef de service im Restaurant Siam Garden in Rotkreuz/ ZG. Die Arbeit in diesem tollen Betrieb macht mir grossen Spass.

Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?

Ab Anfang August beginne ich die Nachholbildung zum Restaurantfachmann EFZ. Und irgendwann einmal möchte ich mein eigenes Restaurant führen.

Eine Rückkehr nach Syrien kommt nicht in Frage?

Nein, zwei meiner vier Kinder sind in der Lehre, die anderen in der Schule. Wir sind in der Schweiz fest verwurzelt und fühlen uns hier wohl.

(Jörg Ruppelt)

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Mohammad Al Hasan

Der 46-jährige gebürtige Syrer lebt seit 2014 in der Schweiz und ist Mitglied des Berufsverbands Service/ Restauration