Seminare, Events, Bankette, Bäckerei und Gastronomie unter einem Dach: Im Riverside Eventund Seminarhotel im Zürcher Unterland greifen viele Bereiche gleichzeitig ineinander. Damit diese Vielfalt für die Gäste reibungslos erlebbar ist, braucht es starke Partner, die mitdenken.
Ein Seminartag im Riverside Eventund Seminarhotel beginnt lange, bevor die Gäste eintreffen. Er startet im Lager, bei der Warenannahme, in der Küche, im Event-Management, in der Bäckerei und überall dort, wo gekocht, geplant und organisiert wird. Denn das «Riverside» in Zweidlen-Glattfelden/ ZH ist ein Betrieb mit vielen Facetten – das macht ihn für Firmen interessant, die Arbeit und Erlebnis verbinden wollen.
«Wir sind spezialisiert auf Seminare – von klein bis gross», sagt Ruben Lehmann, der das «Riverside» seit 2024 als Geschäftsleiter führt. Das Haus verfügt über 96 Hotelzimmer und 26 Seminarräume. Kleine Sitzungen mit vier Personen sind ebenso möglich wie grosse Veranstaltungen mit mehreren Hundert Gästen. «Unser Angebot ist entsprechend flexibel und vielseitig.»
Für Firmen, die ein Seminar oder einen Anlass planen, ist das ein Vorteil. Die Teilnehmenden bleiben an einem Ort, können konzentriert arbeiten und finden zugleich Möglichkeiten für Aktivitäten und Austausch. Dazu kommt die Lage: Das «Riverside» liegt nicht mitten in Zürich, sondern im Grünen und am Wasser – und ist dennoch vom Flughafen aus rasch erreichbar. «Die Gäste sind oft überrascht, wie schnell sie bei uns sind», sagt Lehmann. Gleichzeitig habe das Haus keine Flughafenatmosphäre, sondern ein eigenes Profil. Das Hotel befindet sich in einer ehemaligen Garnspinnerei. Das über 160 Jahre alte Gebäude erzählt von der industriellen Geschichte des Standorts. Säulen, Decken, Raumhöhen und Details aus der früheren Nutzung verleihen dem Haus Charakter. «Es ist nicht auswechselbar», sagt Ruben Lehmann. Dieser Mix aus Geschichte, Infrastruktur und Vielseitigkeit prägt den Betrieb bis heute.
Was nach aussen selbstverständlich wirken soll, verlangt im Hintergrund präzise Abstimmung. Küche, Einkauf, Logistik und Mitarbeitende müssen auf verschiedene Situationen reagieren. Während ein Gast im Restaurant sein Gericht individuell auswählt, kann im Bankettbereich gleichzeitig ein Menü für 180 Personen serviert werden. «Das sind zwei verschiedene Küchen», sagt Ruben Lehmann, und beides müsse in guter Qualität funktionieren.
Damit dies gelingt, braucht es klare Abläufe und verlässliche Unternehmen, die sie verstehen. Genau hier kommt Pistor ins Spiel, die Grosshandelspartnerin für Bäckerei-, Gastro-, Spital- und Heimbedarf. «Lieferzeiten, Liefermengen, Qualität und Prozesse müssen zusammenspielen», erläutert Lehmann. Falsche oder verspätete Lieferungen würden in einem Betrieb dieser Grösse schnell spürbar. «Pistor hat es geschafft, optimal auf unsere Prozesse einzugehen.» Zentral sei: «Nicht der Betrieb soll seine Abläufe dem Lieferanten anpassen, sondern der Lieferant soll sich in die Prozesse des Kunden integrieren.» Als Beispiel nennt er die hauseigene Bäckerei. Sie bezieht ebenfalls Produkte von Pistor, arbeitet aber mit eigenen Kostenstellen und Abläufen. Die Ware kann im gleichen Lastwagen kommen, muss intern aber sauber getrennt und korrekt zugeordnet werden. Für Lehmann zeigt sich genau darin, was Pistor stark macht: «Das System dahinter, klare Abrechnungen und die Art, wie sie für den Kunden arbeiten.»
Ruben Lehmann, Geschäftsführer
Auch aus Sicht der Küche zeigt sich der Nutzen im Alltag: dort, wo Informationen schnell fliessen, Bestellungen einfach funktionieren und Wege gespart werden. Küchenchef Rico Schüppel schätzt, dass Pistor zeitnah informiert, wenn Produkte einmal nicht verfügbar sind und Alternativen anbietet. Zudem hält der Aussendienst das Team über Neuerungen auf dem Laufenden. Auch das Bestellsystem Mercanto sei «sehr übersichtlich und einfach in der Handhabung». Die eingespielte Zusammenarbeit zeigt sich auch bei der Anlieferung. Der Fahrer fährt vor die Warenannahme und bringt die Lieferung selbständig an die vorgesehenen Orte. Für Küche und Betrieb bedeutet das weniger Unterbrüche und Wege. «Oft sehen wir ihn gar nicht», sagt Schüppel, «dies spart viel Zeit.»
Neben funktionierenden Systemen und Prozessen sowie fairen Konditionen bleibt für Lehmann der persönliche Kontakt entscheidend. Nicht jeder Sonderfall lässt sich digital lösen. «Immer dann, wenn etwas ausserhalb des Systems gefordert wird, braucht es den Menschen, der es möglich macht», sagt er. Beim «Riverside» ist dieser Kontakt der zuständige Aussendienstmitarbeiter Florian Jirát. Er kennt den Betrieb, weiss, wie er funktioniert und reagiert bei Bedarf umgehend. Diese gute Erreichbarkeit ist für Lehmann im dynamischen Umfeld der Gastronomie besonders wichtig.
Damit eine Zusammenarbeit langfristig funktioniert, muss auch die Beziehung gepflegt werden. Mindestens einmal jährlich findet ein Feedbackgespräch statt, zudem ist der Aussendienstmitarbeiter mehrmals pro Jahr vor Ort. Diese Nähe führt dazu, dass Verbesserungen im Alltag entstehen. Für Ruben Lehmann ist das ein Zeichen einer echten Partnerschaft: Man hört einander zu, lernt gemeinsam und verbessert die Zusammenarbeit laufend.
Auch mit Blick nach vorne bleibt Effizienz ein zentrales Thema. Ruben Lehmann beobachtet eine zunehmend schwankende Nachfrage. Es gebe Phasen, in denen der Betrieb aus allen Nähten platze, und kurz darauf Zeiten, in denen weniger laufe. Diese Schwankungen verlangen Flexibilität – intern bei den Mitarbeitereinsätzen, aber auch im Zusammenspiel mit Lieferanten. Dank grosszügiger Kühlmöglichkeiten kann das «Riverside» Vorräte halten und Nachfragespitzen abfedern. Trotzdem bleibt die Herausforderung gross: Bestellungen müssen kurzfristig möglich sein, Alternativen müssen verfügbar bleiben, und die Prozesse dürfen nicht unnötig kompliziert werden.
Die funktionierenden Abläufe im Hintergrund entscheiden mit, was der Gast vorne erlebt. Denn das Gästeerlebnis entsteht nicht erst am Tisch, im Seminarraum oder im Restaurant. Es beginnt bei Planung, Einkauf, Lieferung – und bei der Frage, ob ein Partner die Anforderungen eines Betriebs wirklich versteht. Im «Riverside» beweist Pistor, was das im Alltag bedeutet.
(Andrea Decker)

Einfach und übersichtlich: Direkt in der Küche wird über Mercanto bestellt. (Jakob Ineichen)
Mercanto ist der digitale B2B-Marktplatz für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien sowie Alters- und Pflegeheime und bündelt die Beschaffung auf einer zentralen Plattform. Anstatt bei verschiedenen Lieferanten über unterschiedliche Kanäle zu bestellen, können Betriebe ihre Einkäufe, wie jene bei Pistor, digital strukturieren.
Für Küchen- und Gastronomiebetriebe bedeutet das: Produkte lassen sich online suchen, bestellen und wiederkehrende Bestellungen über persönliche Vorlagen oder das Bestellarchiv effizienter abwickeln. Auch Scannerlösungen können den Bestellprozess vereinfachen. Für Betriebe mit mehreren Bereichen – etwa Restaurant, Bankett, Bäckerei oder Terrasse – schafft Mercanto Übersicht und hilft, Abläufe im Einkauf zu vereinfachen und zu standardisieren.
Im «Riverside» ist das besonders relevant, weil dort verschiedene gastronomische Bedürfnisse zusammenkommen. Mercanto unterstützt den Betrieb dabei, Bestellungen übersichtlich zu organisieren und die Beschaffung in den Arbeitsalltag einzubetten. So wird aus dem digitalen Marktplatz ein Werkzeug, das im Hintergrund hilft, Zeit zu sparen und Prozesse sauberer zu führen.