17 Berufsleute aus dem Gast- und Bäckergewerbe absolvierten mit Swype kostenlos einen Sprach- und Praktikumsaufenthalt.

In Cork lernten die jungen Berufsleute den irischen Alltag kennen. (Pexels)
«Die Zeit ist viel zu schnell vergangen. Ich wäre gerne noch länger geblieben», schwärmt Soraya Delphine Engel. Die frischgebackene Hotel-Kommunikationsfachfrau freute sich schon vor ihrer Reise nach Cork (IE) darauf, täglich Englisch zu sprechen und in eine andere Alltags- und Arbeitskultur einzutauchen. Nach dem einmonatigen Aufenthalt erzählt sie: «Es war recht ähnlich zur Schweiz und doch gab es viele kleine Unterschiede. Zum Beispiel konnte man sich auf den öffentlichen Verkehr nicht immer verlassen.» Zurück in der Schweiz wird Soraya Delphine Engel als Festangestellte in ihrem ehemaligen Ausbildungsbetrieb arbeiten. Schon jetzt steht für sie fest: «Ich möchte auf jeden Fall wieder einmal einen Auslandsaufenthalt machen. Der darf gerne etwas länger sein.»

Soraya Delphine Engel ist Hotel-Kommunikationsfachfrau. Ihre Ausbildung hat sie im Grand Hotel National in Luzern absolviert.
Zusammen mit der Hotel-Kommunikationsfachfrau nahmen rund 40 Lehrabgängerinnen und -abgänger aus verschiedensten Berufen am diesjährigen Swype-Programm teil. Darunter sieben Bäcker-Konditor-Confiseurinnen, vier Restaurantfachleute und fünf Köche und Köchinnen.
Nicht nur die Teilnehmenden sind vom Austausch begeistert. «Wir bekamen von den Betrieben sehr positive Feedbacks zu den Teilnehmenden, ihrem fachlichen Können, ihrer Motivation, Arbeitseinstellung, selbständiger Arbeitsweise und ihren Englischkenntnissen», sagt Projektleiterin Miriam Häfliger. Sie fügt an: «In Irland gibt es kein duales Bildungssystem.» Die Praktikumsbetriebe sehen den Austausch daher als kulturelle Bereicherung.
Das Swype-Programm soll 2027 erneut durchgeführt werden. Erste Informationen dazu werden im Frühling unter swype.swiss und bei den Berufsverbänden erhältlich sein.
(Riccarda Frei)