Damit die Prüfung zur Bereichsleiterin Hotellerie-Hauswirtschaft leichter fällt, bietet die Hotel & Gastro Union einen Unterstützungskurs an.

Am praktischen Unterstützungskurs war Üben das oberste Ziel. (Roy Matter)
Der Lehrgang Bereichsleiterin Hotellerie-Hauswirtschaft ist interessant und ebenso anspruchsvoll. Einen letzten Schliff für den Abschluss bietet ein praktischer Unterstützungskurs. Dabei sorgt Kursleiterin Martina Blättler dafür, dass die Teilnehmenden entspannter an die Abschlussprüfung gehen können.
In der Hofburg an der Hotel & Gastro Union in Luzern übten die angehenden Betriebsleiterinnen an drei Tagen zu argumentieren, zu präsentieren und verschiedene Gespräche zu führen. Dazu gehören Mitarbeitenden-Gespräche oder Verhandlungen mit Lieferanten. Die Teilnehmerinnen arbeiten in Hotels sowie in Heimen oder Spitälern. «An der Prüfung können die Fachleute jedoch nicht von ihrem eigenen Betrieb ausgehen. Es ist möglich, dass eine Absolventin Hotellerie-Hauswirtschaft, die in einem Heim arbeitet, die Gegebenheiten in einem Hotel als Ausgangslage hat», erklärt Martina Blättler. Die Fachfrauen mussten am letzten Kurstag zu Übungszwecken eine schriftliche Prüfung ausfüllen, die am Schluss besprochen wurde.
Laura Gmür, stellvertretende Leiterin Hauswirtschaft im Bifang Wohn- und Pflegezentrum in Wohlen/AG, absolviert diese Weiterbildung, weil sie mehr Fachwissen erhalten möchte. Die Zweitplatzierte am Housekeeper-Wettbewerb vom vergangenen Jahr möchte zudem mehr Führungskompetenz erlangen. Um diese Eigenschaften zu festigen, hatten die Teilnehmerinnen die Aufgabe, mit Lieferanten Gespräche zu führen. Bruno Eigenmann von Roviva, Reto Zehnder von Zimmermann Textil und Marjan Nandrea von Diversey nahmen fiktive Bestellungen auf.
Während des Gesprächs stellten sie fachspezifische Fragen, bei denen die angehenden Bereichsleiterinnen zuweilen überlegten, was der Lieferant genau von ihnen wissen wollte. Am Schluss waren alle Absolventinnen froh, dass sie das Gelernte nochmals üben konnten.
(Daniela Oegerli)