Wer einen kaufmännischen Abschluss in der Hotellerie erlangen möchte, kann dieses Ziel nun innerhalb von zehn Monaten erreichen.

Egal, wohin der Karriereweg im Gastgewerbe führen soll: Kaufmännisches Grundwissen ist überall hilfreich und nützlich. (Adobe-Stock)
Es gibt wenige Branchen, die so abwechslungsreich, vielseitig und innovativ sind wie das Gastgewerbe. Flexibel wird auf Marktveränderungen und neue Bedürfnisse reagiert. Das zeigt sich auch in seinem Bildungswesen.
Im April kommt die neue Weiterbildung «Kaufmännische/r Hospitality Mitarbeiter/-in» auf den Markt. Sie richtet sich an in- und ausländische Quereinsteiger, die gerne in der Schweizer Hospitality-Branche Fuss fassen möchten. Gleichzeitig spricht sie auch Personen an, die bereits einen gastgewerblichen Berufsabschluss haben und in Bezug auf kaufmännische Hotelprozesse Fachwissen und Sicherheit erlangen wollen.
Die Weiterbildung ist modulartig aufgebaut. Unter anderem behandelt sie die Themen Kommunikation, Informatik, Finanzen, Verkauf und Events. Der grösste Teil des Unterrichts, insgesamt 200 Lektionen, erfolgt online und wird durch einzelne Präsenztage in Luzern ergänzt. Je nach Vorkenntnissen ist ein Selbststudium von 200 bis 300 Lektionen nötig.
Ein Vorteil dieses berufsbegleitenden Ausbildungskonzepts ist, dass Teilnehmende mit Vorkenntnissen sich von einzelnen Modulen dispensieren lassen können.
Die Ausbildung ist zwar in nur zehn Monaten absolvierbar, doch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bestimmen ihr Lerntempo in jedem Fall selber. «Wir informieren die Teilnehmenden, wann welches Modul stattfindet und sie entscheiden, ob sie es jetzt besuchen oder erst im nächsten Modulblock», erklärt Vera Höhn. Sie ist Lehrgangsleiterin kaufmännische Grundbildung/ Hotellerie bei den Minerva-Schulen sowie Vorstandsmitglied des Berufsverbands Hotel, Administration & Management, welcher diese Ausbildung als offizieller Partner unterstützt.
Die Weiterbildung «Kaufmännische/r Hospitality Mitarbeiter/-in» kostet inklusive Lehrmittel 4500 Franken. Dazu kommen noch 600 Franken Prüfungsgebühr. Wer teilnehmen möchte, sollte über Grundkenntnisse in Word und Tastaturschreiben verfügen und Deutsch sprechen, mindestens auf Niveau B2/C1.
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