SAC stellt die Weichen für die Zukunft

Der Schweizer Alpen-Club SAC erhöht die Mitgliederbeiträge und stärkt den Hüttenfonds. So soll die Zukunft des Hüttenwesens gesichert werden.

151 SAC-Hütten gibt es in der Schweiz. Im Bild die Cabane du Mont Fort im Wallis. (Keystone-SDA)

Um die Menschen auch künftig für die Berge begeistern zu können und sie dabei zu unterstützen, sicher und verantwortungsvoll unterwegs zu sein, hat sich der Schweizer Alpen-Club SAC für die Zukunft gewappnet. Bei der Abgeordnetenversammlung in Bern wurde die Strategie für die Jahre 2026 bis 2030 festgelegt. Um Ziele wie sichere Bergsportangebote, ein zukunftsfähiges Hüttenwesen, eine starke SAC-Gemeinschaft sowie den Schutz der Bergwelt umsetzen zu können, braucht es mehr finanzielle Mittel. Daher wurde eine Teuerungsanpassung der Mitgliederbeiträge beschlossen. Neu bezahlen Einzelmitglieder von hüttenbesitzenden Sektionen 80 statt 75 Franken, Familien 120 statt 110 Franken. Für Jugendmitglieder bleibt der Beitrag unverändert bei 30 Franken. «Mit den leicht höheren Beiträgen erhält der SAC mehr Spielraum, um neue Massnahmen der Strategie umzusetzen, etwa in den Bereichen Ausbildung, Sicherheit und Nachwuchsförderung sowie für neue Angebote seiner Mitglieder», heisst es in einer Mitteilung zur Versammlung.

Mehr Solidarität beim Hüttenfonds

Ein weiterer Schwerpunkt der Abgeordnetenversammlung war die Finanzierung der 151 SAC-Hütten. Der Hüttenfonds, ein Solidaritätsfonds der Sektionen, stehe unter Druck, weil zahlreiche Sanierungs- und Neubauprojekte anstünden, die Baukosten stark gestiegen seien und der Klimawandel zusätzliche Investitionen nötig mache, teilt der SAC mit. Daher wird ein Solidaritätsbeitrag pro Übernachtung eingeführt. Dieser beträgt drei Franken für erwachsene SAC-Mitglieder und fünf Franken für erwachsene Nichtmitglieder. Bergführerinnen und Bergführer, die bisher kostenlos in SAC-Hütten übernachteten, leisten künftig einen Solidaritätsbeitrag von 20 Franken pro Übernachtung. Zudem gilt ab 2027 ein einheitlicher Abgabesatz der Sektionen an den Hüttenfonds. Dieser beträgt neu 6 Prozent auf den Nettoumsatz aus Übernachtung (bisher 15 Prozent) und Konsumation (bisher 2,5 Prozent). «Der Hüttenfonds wird künftig solidarischer finanziert», sagt SAC-Zentralpräsident Marco Dirren. «Die Nutzer der Infrastruktur leisten damit einen Beitrag an den langfristigen Erhalt der SAC-Hütten.»

(ahü)


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sac-cas.ch

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