Zagg in Luzern: zusammen für eine einzigartige Branche

Die HGU, Gastrosuisse und Hotelleriesuisse laden an einem Messestand zu spannenden Referaten ein.

Der Gemeinschaftsstand der Verbände befindet sich in der Halle 2. (Roy Matter)

Wie bereits vor zwei Jahren treten auch an der diesjährigen Fachmesse Zagg die drei Branchen verbände Hotel & Gastro Union, Gastrosuisse und Hotelleriesuisse gemeinsam auf. In der Halle 2 am Stand B 2063 präsentieren sie nicht nur ihre Dienstleistungen, sondern laden Fachbesucherinnen und -besucher auch zu spannenden Referaten ein.

Was plant G’Art in Luzern?

Den Auftakt macht am Sonntag, 25. Oktober, um 13.30 Uhr, Architekt Andreas Moser. Er informiert über das neu geplante Aus- und Weiterbildungszentrum G’Art. Dabei handelt es sich um einen Bildungsort, der praxisnah und offen für neue Formen des Lernens sein soll. «Ein Ort für Talente und Begegnung», wie Moser betont.

Am Montag, dem 26. Oktober, dreht sich um 13.30 Uhr alles um die Kochkunst. Zu Gast sind Marco Steiner, Teammanager der Schweizer Kochnationalmannschaft, sowie Céline Grossmann und Fiona Wittwer, beide Mitglieder der Schweizer Junioren-Kochnati. Alle drei berichten von ihren Vorbereitungen auf die bevorstehende Koch-WM in Luxemburg und geben einen Ausblick auf die Olympiade der Köche, die 2028 in Stuttgart (DE) stattfindet. Künstliche Intelligenz KI steht am Dienstag, dem 27. Oktober, um 15.30 Uhr, im Mittelpunkt. Jonas Schäfer, Initiant von Aldvisors in Zürich, ist zu Gast am Stand. Seine These: «Künstliche Intelligenz wird die Branche auf jeden Fall verändern. Die Frage ist nur, wer die Führung übernimmt.» Anhand zweier Beispiele zeigt Schäfer sechs entscheidende Faktoren, die bestimmen, ob Betriebe gestärkt oder geschwächt aus der KI-Transformation hervorgehen.

Zum Abschluss der Zagg präsentiert Florian Illmer am Mittwoch, 28. Oktober, um 13.30 Uhr, den Gastrolehrverbund Roast & Host in Zürich. Das Ausbildungsprogramm begleitet Lernende durch einen zwei- oder dreijährigen Lehrgang in den Bereichen Küche oder Service.

Als Brücke zwischen Lernenden und Restaurants erleichtert «Roast & Host» den Betrieben die Ausbildung und Rekrutierung und entlastet sie bei administrativen Aufgaben. Gleichzeitig schafft das neue Programm Zugang zum Netzwerk der Gastronomie und ermöglicht den Beteiligten, wertvolle Kontakte zu knüpfen.

(rup)