Küchentechnik und Kochmethoden unterliegen Trends. Deshalb gibt es – nicht nur – in Grossküchen immer Investitionsbedarf.

Die Roeschlin AG in junge Hände zu übergeben, ist eines der Ziele des Firmeninhabers Franz Habermacher. (ZVG)
Da kann ich viele aufzählen. Intelligente Kombidämpfer, Regeneriergeräte, Vario-Cooking-Center, Warmhaltewagen mit Induktion, Transportwagen kalt und neutral oder Wärmewagen für Teller und Tassen sind nur einige Beispiele.
In den Segmenten Spitäler und Heime wird momentan sehr viel erneuert. In der Gemeinschaftsverpflegung wird weniger investiert. Seit Corona und dem Trend zu mehr Homeoffice sind Mitarbeiterrestaurants bis heute weniger gut frequentiert.
Der Markt ist gut und wird in nächster Zeit eher grösser. Es werden vermehrt Heime und Pflegeinstitutionen geplant und gebaut. Durch die Demografie braucht es in Zukunft massiv mehr Plätze.
Unverzichtbar sind Induktionsherde, Kombidämpfer, Regenerationsgeräte. Auch Schockfroster, Schnellkühler, Sous-vide- und Vakuumiergeräte dürfen nicht fehlen. Die Liste lässt sich je nach Konzept beliebig erweitern.
Früher wurde in grossen Kochkesseln gekocht, warmgehalten, geschöpft und verteilt. Heute sind die Anforderungen betreffend der Flexibilität und dem Angebot sowie der ernährungstechnischen Vielfalt enorm gestiegen.
Es gibt viele hervorragende Geräte. Ich möchte keine Marken nennen. Die meisten der heutigen Geräte garantieren eine konstant hohe Qualität. Sie ermöglichen effiziente Abläufe und sichern eine prozessorientierte Produktion.
Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil. Die Anwendung ist menügesteuert. Bei entsprechender Mitarbeiterschulung wird die Bedienung der Geräte immer einfacher.
KI optimiert sicher die Menüplanung, den Mitarbeitereinsatz und kann Food Waste verhindern.
Auch uns hilft KI. Zum Beispiel bei der Bedarfsabklärung. So hilft sie, mit vordefinierten Parametern die Menge der eingesetzten Geräte zu optimieren.
Es wird sicher Geräte geben, die energieeffizienter werden.
Ich schätze den persönlichen Austausch mit Gastronomen, Köchen und Produzenten. Ich bin über 50 Jahre in der Gastronomie tätig und habe noch keinen Tag bereut.
Wer einen Gastrobetrieb übernehmen will oder eine Konzeptänderung in Betracht zieht, sollte sich professionelle Hilfe holen. Gastronomie-Berater haben Erfahrung in Wirtschaftlichkeitsberechnung, Prozessen oder Mitarbeiterschulung. Eine Beratung ist nicht kostenlos, aber sie lohnt sich auf alle Fälle.
(Gabriel Tinguely)