Fünf Köche haben sich einen Platz im Finale des Goldenen Kochs gesichert. Dort können sie umsetzen, was sie im Halbfinale gelernt haben.
Dieses Jahr gab es eine Neuerung beim Halbfinale des Goldenen Kochs: Erstmals wurde dieses als Halbfinal-Camp in Bern durchgeführt. Die Idee: den Austausch zwischen den Kandidaten zu fördern und wertvolle Inputs für den weiteren Wettbewerbsverlauf sowie den Berufsalltag zu geben.
Thomas Nussbaumer, Jury
So durften die Halbfinalistin und die Halbfinalisten etwa eine der Garnituren des Finalgerichts ihrer Konkurrenten degustieren und erhielten nach dem Kochen direkt Feedback von der Jury. Weiter gab es Inputs von ehemaligen Teilnehmenden und von Mentalcoach Andreas Fleischlin. Die Halbfinalisten schätzten das neue Format. «Es war intensiv, aber auch sehr spannend», sagte Stefanie Siegenthaler vom Casino Bern. «Das Jury-Feedback hilft, das Finalgericht weiterzuentwickeln.»
Mit ihr standen folgende Kandidaten im Halbfinale: Jakub Baron von der Eventlocation Rhypark in Basel (ab November), Stéphane Demarcq vom Restaurant de l’HÔtel de Ville de Crissier in Crissier/VD, Giorgio Chiodin von der Villa Principe Leopoldo in Lugano/TI, Simon Grimbichler vom «Restolike» in Hindelbank/ BE, Frederik Jud vom «Himmel am Berg» in Galgenen/SZ und Nino Schüpbach vom Schloss Schauenstein in Fürstenau/GR.
Im Camp galt es, zwei Aufgaben zu bewältigen. Am ersten Tag stand eine Garnitur des für das Finale eingereichten Fleischgerichts im Zentrum. Die zweite Aufgabe beinhaltete ein Secret Dish aus einem geheimen Warenkorb. Dass dabei das Poulet im Mittelpunkt stand, war für die meisten Kandidaten eine unerwartete Überraschung. Am Ende qualifizierten sich die fünf Besten fürs Finale: Jakub Baron, Stéphane Demarcq, Simon Grimbichler, Nino Schüpbach und Stefanie Siegenthaler. «Das Niveau war dieses Jahr sehr hoch», sagte Jurymitglied und Präsident des Schweizer Kochverbands Thomas Nussbaumer. Die fünf Finalisten kochen am 22. Februar 2027 im Kursaal Bern um die Trophäe.
(Angela Hüppi)