Meilenstein für den Hospitality-Nachwuchs

Die Grundbildung für Hotellerie und Gastronomie zieht im Oktober 2026 aus dem Schulhotel Regina, Interlaken/BE, auf den Campus der Hotelfachschule Thun HFT. Damit entsteht ein Kompetenzzentrum, das den gesamten Karriereweg von der ersten Schnupperlehre bis zum Management-Diplom an einem Ort vereint.

Die Hotelfachschule Thun bündelt künftig alle Bildungsstufen unter einem Dach und schafft damit ein starkes, praxisnahes Zentrum für die Nachwuchsförderung in der Hospitality. (ZVG)

Die Branche ist im Wandel, und mit ihr die Ausbildung. Um den Nachwuchs in der Hotellerie und Gastronomie noch gezielter zu fördern, haben der Stiftungsrat und die Schulleitung der Hotelfachschule Thun entschieden, die Kräfte zu konzentrieren. Mit dem Umzug der Grundbildung aus dem Schulhotel Regina, Interlaken an den Standort der Hotelfachschule Thun HFT wird ein starkes Bildungszentrum im deutschsprachigen Raum geschaffen, das weit über die Region hinaus Strahlkraft besitzt.

Alles unter einem Dach

Der Umzug ist weit mehr als ein Standortwechsel. Er ist das Versprechen einer durchgehenden Bildungskarriere. Mit der engen Verzahnung aller Bildungsstufen setzen wir konsequent auf Qualität, Durchlässigkeit und Zukunftsfähigkeit. Unser Ziel ist es, ein leistungsstarkes Lernökosystem zu schaffen, das Studierenden Zugang zu exzellenter Expertise, breitem Fachwissen und flexiblen Lernmodellen bietet. Der ausgeprägte Praxisbezug, den wir insbesondere im «The Lab Hotel» bieten, ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor. So werden die Talente gezielt auf die Anforderungen einer sich wandelnden Hospitality-Branche vorbereitet.

«Wir bieten den Lernenden ab sofort ein Zuhause, in dem sie wachsen können.»

Raphaël Gaudart, Site Manager und Schulleiter HFT

«Dass die Grundbildung nun Tür an Tür mit der Höheren Fachschule stattfindet, schafft enorme Synergien. Die jungen Talente sehen bereits während ihrer Lehre, wohin die Reise gehen kann, und profitieren vom Austausch mit Studierenden und Experten», so Gaudart.

Einzigartiger Campus mit toller Infrastruktur

Die Hotelfachschule Thun bietet hierfür den perfekten Rahmen. Der Campus besticht durch eine sehr gute Infrastruktur, die moderne Lernumgebungen mit realitätsnahen Arbeitsplätzen verbindet. In der neuen Konstellation wird der starke Praxisbezug nochmals unterstrichen. Theorie und Handwerk gehen Hand in Hand, unterstützt durch ein Umfeld, das Innovation und Tradition verbindet.

Wertvolle Partnerschaften und regionale Verankerung

Auch nach dem Umzug bleibt die enge Verbindung zur Region Interlaken und zum gesamten Berner Oberland von zentraler Bedeutung. Die Nähe zu führenden Betrieben in der Region und Branchenpartnern stärken das berufliche Netzwerk der Talente. Der Fachkräftemangel erfordert innovative Lösungen und erstklassige Bedingungen. Mit der Konzentration in Thun setzen die Verantwortlichen ein starkes Zeichen für die Qualität der Branche.

Die Vorteile der neuen Struktur

Die neue Struktur bringt mehrere wesentliche Vorteile mit sich. Alle Bildungsstufen – EBA, EFZ und HF – werden künftig an einem zentralen, starken Standort gebündelt, was die Zusammenarbeit und die Qualität der Ausbildung deutlich stärkt. Gleichzeitig entsteht eine durchgängige Laufbahn, da die bisherige Trennung zwischen Grundbildung und Weiterbildung entfällt. Die Lernenden profitieren zudem von einer modernen, zukunftsorientierten Infrastruktur, die eine zeitgemässe Ausbildung ermöglicht. Mit dem neuen deutschsprachigen Zentrum setzt die Branche ausserdem ein klares Zeichen für die Förderung lokaler und regionaler Fachkräfte.

(mm/ade)