Das Kochen neu denken

Die Region Bern-Nordwestschweiz besuchte das Ausbildungszentrum von Hugentobler Schweizer Kochsysteme.

  • Christoph Reichenbach, Leiter Ausbildung bei Hugentobler Schweizer Kochsysteme, erklärt die Leistung einer kompakten Küche.
  • Daniel Wyss zeigte, wie effizient es sich mit Inhouse-Convenience arbeiten lässt. (Bilder ZVG)
  • Roastbeef, gegart im Hold-o-mat, regenerierte Beilagen und sogar die Hollandaise kann vorbereitet und sous-vide 21 Tage gelagert werden.
  • Vorbildliche Ordnung im Tiefkühler gewährt jederzeit den Überblick über die Vorräte.
  • Weitere Impressionen des Regionen-Events in der Folge.

Dass die letzte Woche am Event der HGU Region Bern-Nordwestschweiz servierten Häppchen bereits vor Weihnachten zubereitet wurden, hätte niemand vermutet. Auch weitere Menü-Komponenten bereiteten die Köche in ruhigen Minuten zu. Lange vor dem Besuch der Mitglieder bei Hugentobler Schweizer Kochsysteme in Schönbühl/BE. Schockfrosten und Regenerieren sind die Schlüssel von Inhouse-Convenience.

Seit genau 60 Jahren arbeitet Hugentobler daran, das Kochen neu zu denken. In der Einführung stellte Christoph Reichenbach, Leiter Ausbildung, den Teilnehmenden Erfindungen und Meilensteine des Unternehmens vor. Auf einem folgenden Rundgang zeigte Massimo Crameri, Sachbearbeiter Service, wie viel Elektronik in einem Kochherd steckt und wie dick der Chromstahl sein muss, damit die Abdeckung nicht wellt. So erstaunt es nicht, dass ein Laufmeter Kochherd rund 10 000 Franken kostet – je nach Ausführung. 

In der Schulungsküche erzählte Daniel Wyss von Gastro Perspektiv, einem Tochterunternehmen von Hugentobler, aus der Praxis. Der Kochcoach kennt die optimalen Abläufe. So wird heute vielerorts in einer Schicht gearbeitet und am Nachmittag produziert, schockgefrostet oder pasteurisiert. Nebst den Häppchen konnten die Teilnehmenden weitere Gerichte probieren und sich von dieser Art des Kochens überzeugen. 

(gab)