Gesundheit ist essbar

Die Gastkolumne – diese Woche von: Dorrit Türck, Verantwortliche für die Hiltl-Kochbücher.

Umfragen ergeben, dass der Wunsch, sich im neuen Jahr gesünder zu ernähren, ganz oben auf der Liste der Vorsätze steht. Um dies zu erreichen, werden unter anderem Ernährungs-Apps heruntergeladen, kostspielige Speziallebensmittel gekauft oder sogar Ergänzungsmittel eingenommen. Dabei haben wir alles, was wir benötigen, in der Natur und das auch noch günstiger als die vielen Präparate. Wer regionalen und saisonalen Lebensmitteln den Vorrang gibt – am besten in Bio-Qualität –, kommt in den Genuss unzähliger lebensnotwendiger und gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe wie Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Der Preis ist günstiger, die Transportwege kürzer, und es entsteht weniger klimaschädliches CO2. Vielleicht also in diesem Jahr die Erdbeeren während der Saison im Sommer kaufen und nicht schon jetzt. Wer zusätzlich mit frischen, unverarbeiteten Zutaten kocht, vermeidet industrielle Farb- und Konservierungsmittel sowie künstliche Aromen aus hochverarbeiteten Produkten. Die Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel (Experten raten zum Konsum von 30 pflanzlichen Lebensmitteln pro Woche) beeinflusst unser Immunsystem, den Stoffwechsel sowie unsere Darmgesundheit ungemein positiv.

Ganz nebenbei halbiert sich dadurch unser persönlicher ökologischer Fussabdruck. In den Hiltl-Kochbüchern wie dem «Greentopf» bieten wir mit über 200 Rezepten ganz viel pflanzliche Inspiration. Werden dann noch die Einkäufe zu Fuss oder mit dem Velo erledigt, steht einem fitten und gesunden Start ins neue Jahrzehnt nichts mehr im Wege. Wer sich bemüht, diese Grundsätze zu beherzigen, hat nicht nur sehr viel für seine Gesundheit, sondern auch für unsere Umwelt getan.