Kaffeemaschinen unterliegen einem natürlichen Verschleiss. Sie sollten deshalb regelmässig gewartet werden.

Abnützung verstellt den Mahlgrad und erfordert eine Nachstellung. (Unsplash)
Nebst einer täglichen gründlichen Reinigung beeinflusst auch die regelmässige Wartung von Vollautomaten und Siebträgern die Qualität des Kaffees. Beide Gerätetypen ergeben beste Ergebnisse. Während Vollautomaten anfälliger für technische Defekte sind, erfordern Siebträger mehr manuelle Pflege bei der Reinigung.
Einer der wichtigsten Wartungstipps ist sowohl für Vollautomaten als auch für Siebträger ein regelmässiges Entkalken. Idealerweise wird den Geräten ein Wasserfilter vorgeschaltet. Filter für Kaffeemaschinen lassen nur kleine Mengen Kalk passieren, da dieser den Geschmack des Kaffees beeinflusst. Zu viel Kalk neutralisiert die feinen Fruchtsäuren im Kaffee, was zu einem flachen, faden oder bitteren Geschmack führt. Auch die Wartung der Düsen und Brühköpfe sowie die regelmässige Reinigung der Bohnenbehälter verhindert, dass der Kaffee ranzig schmeckt.
Verschleissteile wie defekte Dichtungen haben einen Einfluss auf die Leistung von Kaffeemaschinen. Sie sind in der Regel günstig. Etwas mehr kostet es, wenn eine defekte Brühgruppe ausgetauscht werden muss. Meist lohnt sich ein Ersatz dennoch, da neue Siebträger und Vollautomaten relativ teuer sind.
Auch sollten die Mahlwerke regelmässig überprüft werden. Trotz aller Sorgfalt bei der Verarbeitung und Röstung kann es vorkommen, dass kleine Steine die Kontrollen passieren und das Mahlwerk beschädigen. Der Mahlgrad der Kaffeebohnen hat ebenfalls einen grossen Einfluss auf den Geschmack des Kaffees.
Reparaturen sollte immer der Hersteller oder ein ausgewiesener Profi ausführen.
(Gabriel Tinguely)