Die ersten EFZ-Lernenden im neuen Beruf Hotellerie-Hauswirtschaft gehen ins dritte Ausbildungsjahr. Eine Berufsbildnerin und eine Lernende berichten von ihren Erfahrungen.

Fabiola Lozano Perez und Irem Ilkisiz mögen die Vielseitigkeit in ihrem Beruf. (ZVG)
Ich möchte, dass die Lernenden Verantwortung übernehmen und lernen, selbständig zu arbeiten. Sie sollen keine Angst haben, Fragen zu stellen. Ein respektvoller Umgang, Zuverlässigkeit und Motivation sind für mich genauso wichtig wie das fachliche Wissen.
Die Ausbildung ist praxisorientierter. Die Anforderungen an die digitalen Kompetenzen sind gestiegen. Auch die Begleitung der Lernenden ist individueller, da jeder unterschiedliche Stärken und Lerntempi mitbringt.
Dass der Beruf modern, sehr vielseitig und zukunftsorientiert ist. Die Lernenden arbeiten mit aktuellen Technologien und erhalten Fähigkeiten, die sie später im Berufsalltag gut einsetzen können.
Ich hätte gerne mehr Zeit für die praktische Ausbildung. Durch den Arbeitsalltag bleibt manchmal zu wenig Zeit, um einzelne Themen zu vertiefen. Ausserdem wäre ein noch engerer Austausch zwischen dem Betrieb, der Berufsfachschule und den ÜK sinnvoll. Obwohl dies mit Wigl einfacher ist, wünschte ich mir noch mehr Austausch.
Bisher war ich für fünf Lernende verantwortlich. Ab diesem Sommer werden wir insgesamt acht Lernende ausbilden. Deshalb wird eine zweite Berufsbildnerin unser Team verstärken. Künftig werden wir die Betreuung aufteilen und jeweils vier Lernende durch die Lehrzeit begleiten. Dabei stelle ich sicher, dass die Lernenden die verschiedenen Bereiche im Betrieb kennenlernen. Ausserdem achte ich darauf, dass sie ihren Ausbildungsplan kennen und die-sen einhalten. Und ich habe immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen. Dazu gehören Herausforderungen sowohl im beruflichen als auch im persönlichen Bereich. Mir ist es wichtig, dass sie motiviert bleiben und ihre Stärken einsetzen können. Mein Anspruch an mich selbst ist, dass sie die bestmögliche Ausbildung erhalten.sen einhalten. Und ich habe immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen. Dazu gehören Herausforderungen sowohl im beruflichen als auch im persönlichen Bereich. Mir ist es wichtig, dass sie motiviert bleiben und ihre Stärken einsetzen können. Mein Anspruch an mich selbst ist, dass sie die bestmögliche Ausbildung erhalten.
In diesen ersten zwei Jahren konnte ich viel lernen. Ich hatte zum Beispiel Einblick in verschiedene Häuser am Kantonsspital St. Gallen. In jedem Haus gibt es andere Aufgaben, und das finde ich spannend. Ausserdem war ich in der Wäscherei im Altersheim Rotmonten in St. Gallen. Und im Sorell Hotel City Weissenstein konnte ich die Arbeiten in einem Stadthotel kennenlernen.
Ganz klar die Abwechslung. Dieser Beruf ist vielseitig, und ich erhalte Einblicke in viele verschiedene Bereiche. Dadurch kann ich besser einschätzen, welche Tätigkeit mir am ehesten entspricht. Spezialreinigungen oder die Arbeit im Patientenbereich finde ich sehr spannend.
Auf jeden Fall. Mein Beruf ist sehr attraktiv. Er geht weit über die Reinigung hinaus. Vor allem hier am Kantonsspital sind die Bereiche so unterschiedlich, das macht die Ausbildung sehr interessant.
Ich werde ein paar Wochen in der Spitalküche und im Restaurant arbeiten. Ausserdem darf ich bei der Reinigung von Operationssälen mitwirken. Zudem erhalte ich mehr Sicherheit bei den administrativen Arbeiten.
(Daniela Oegerli)