Nach einigen personellen Unsicherheiten eröffnete Anfang August die Villa Florhof in Zürich. Das Fünf-Sterne-Hotel ist das erste Lalique Boutique Hotel in der grössten Stadt in der Schweiz.

Die Villa Florhof im Zürcher Universätsquartier ist bereits seit 1908 ein Hotel. (Bilder Digitale Massarbeit)
Die Gesamtverantwortung für die Villa Florhof trägt Tanja Wegmann. Die frühere Direktorin des Grand Hotel Les Trois Rois in Basel leitet heute die Hospitality Collection der Lalique Gruppe und präsidiert den Verwaltungsrat der Villa Florhof AG. «Die Villa Florhof versteht sich nicht als klassisches Grandhotel, sondern als privates Haus von ausgesuchter Qualität», erklärt Tanja Wegmann. Hotelmanager Kilian Rainalter begleitet das Projekt bereits seit 2023 und verantwortet den operativen Betrieb. Zuvor war er unter anderem für Schloss Schauenstein/Casa Caminada tätig.
Die Brasserie mit gutbürgerlicher Küche führen Küchenchef Christian Hoffmann und Souschef John Schiffmann. Hoffmann arbeitete unter anderem im Palais Coburg in Wien (AT). Zuletzt wirkte er als Souschef im Lorenz Adlon Esszimmer sowie im Restaurant Golvet in Berlin (DE). Schiffmann war unter anderem im «Becker’s» in Trier (DE) und im «The Dolder Grand» in Zürich tätig, bevor er als Küchenchef das Restaurant Buech in Herrliberg/ZH prägte. Die Brasserie ist täglich auch für Nicht-Hotelgäste geöffnet. Das zweite hoteleigene Restaurant, das Signature-Restaurant, öffnet laut Tanja Wegmann im Spätherbst. Derzeit ist das Team daran, die Inneneinrichtung zu komplettieren.

Die Brasserie ist den ganzen Tag für alle Gäste geöffnet. In der warmen Jahrezeit steht die Terrasse offen.
Die dreizehn Zimmer und Suiten der Villa Florhof wurden alle individuell entworfen. Die Innenarchitektur und das Interieur stammen von Lady Tina Green und Pietro Mingarelli, die seit Jahren für die Lalique Hospitality Collection tätig sind. Die Zimmer tragen einen Namen aus dem künstlerischen Repertoire von René Lalique, dem französischen Juwelier und Glaskünstler. Sie heissen unter anderem Papillon, Libellule, Masque de Femme, Panthère und Hirondelles.
Die denkmalgeschützte Liegenschaft geht auf Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurück. Ihre Geschichte ist eng mit dem Zürcher Seidenhandel verbunden, der über Jahrhunderte das Selbstverständnis der Stadt prägte.
(mm/doe)